Konflikt um Arktisinsel: Linke: Lieber Diplomaten als Soldaten nach Grönland
Die Bundeswehr hat 13 Soldaten auf eine Erkundungsmission in die Arktis geschickt. Für Linken-Chef van Aken hätte etwas anderes Priorität.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Linken-Chef Jan van Aken plädiert für diplomatische statt militärische Unterstützung Grönlands. "Warum machen wir nicht wie Frankreich ein Konsulat dort auf?", sagte van Aken dem "Spiegel". Damit könne Deutschland Grönland kulturell und wirtschaftlich stärken, "ohne mit militärischer Gewalt zu drohen und damit den Konflikt zu eskalieren". Zivile Maßnahmen hätten einen besseren Effekt.
Zur Entsendung von 13 deutschen Soldaten auf eine multinationale Erkundungsmission nach Grönland sagte van Aken aber auch: "Solidarität mit Grönland zu zeigen, ist jetzt total wichtig." Es sei gut, "dass die Bundesregierung überhaupt etwas macht, aber warum denkt sie immer nur an Soldaten?" Die Regierung gehe rein militärisch an das Thema heran.
Die Bundeswehr hatte ihre Erkundungsmission am Donnerstag gestartet. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt immer wieder erklärt, Grönland müsse Teil der USA werden, um Sicherheitsinteressen seines Landes zu wahren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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