Donald Trump: Von diesen heimlichen Nachrichten soll die Öffentlichkeit nichts erfahren
US-Präsident Donald Trump pflegt laut Bericht private SMS-Kontakte mit New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani. Was der 79-Jährige und der 34 Jahre jüngere Demokrat sich schicken, soll die Öffentlichkeit nicht erfahren.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump will nicht über heimliche Textnachrichten reden
- Donald Trump mit Charmeoffensive statt Sozialismus-Showdown
- Trumps geheime SMS-Kontakte bleiben unter Verschluss
- Erste Spannungen wegen Venezuela-Kritik
- Mautgebühren-Attacke und Finanzierungsstopp
Donald Trump pflegt angeblich eine ungewöhnliche SMS-Freundschaft mit New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani. Zwei Insider bestätigten gegenüber "Axios", dass der republikanische Staatschef und der 34 Jahre alte demokratische Sozialist private Nachrichten austauschen.
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Donald Trump will nicht über heimliche Textnachrichten reden
Was genau der Inhalt ihrer digitalen Unterhaltungen ist, bleibt im Dunkeln. Die ungewöhnliche Verbindung zwischen dem konservativen Präsidenten und dem linken Politiker, den Trump früher als "Kommunisten" bezeichnete, sorgt in Washington für Aufsehen.Die Textkommunikation entwickelte sich dem Bericht zufolge nach ihrer überraschend herzlichen Begegnung im November, als beide ihre Handynummern austauschten.
Donald Trump mit Charmeoffensive statt Sozialismus-Showdown
Das Zusammentreffen im Weißen Haus am 21. November verlief völlig anders als erwartet. Der konservative Sender Fox News hatte eine konfrontative Auseinandersetzung zwischen dem republikanischen Präsidenten und dem linken Politiker angekündigt. Stattdessen überraschte Trump seine eigenen Verbündeten mit einer herzlichen Begrüßung.
- "Wow, Sie sehen persönlich noch besser aus als im Fernsehen", soll der Präsident beim Empfang im Oval Office gesagt haben, wie das "New York Magazine" berichtete.
In einem bemerkenswerten Moment erlaubte der Präsident seinem Gast sogar, ihn als "Faschist" zu bezeichnen - während er ihm dabei spielerisch auf den Arm klopfte. Tags darauf sorgte Trumps ungewöhnlich elegantes Outfit mit burgunderfarbenem Schal für Spekulationen in den sozialen Medien über eine mögliche Stilanpassung an Mamdani.
Geheime SMS-Kontakte bleiben unter Verschluss
Die digitale Verbindung zwischen den ungleichen Politikern entstand unmittelbar nach ihrer Zusammenkunft im Weißen Haus. Kurz nachdem sie ihre Mobilnummern getauscht hatten, begannen die ersten Textnachrichten hin und her zu wandern, wie Insider gegenüber "Axios" verrieten.
- Über die konkreten Gesprächsthemen herrscht absolutes Stillschweigen. Die Quellen konnten keine Details zu den Inhalten der SMS-Unterhaltungen liefern. Ebenso rätselhaft bleibt die Intensität des Austauschs - niemand weiß, ob sich die beiden täglich, wöchentlich oder nur sporadisch schreiben.
- Die Geheimniskrämerei um die unkonventionelle Kommunikation wirft Fragen auf. Beide Büros schweigen eisern zu den privaten Kontakten zwischen dem republikanischen Staatschef und dem demokratischen Sozialisten, der früher von Trump als politischer Gegner attackiert wurde.
Erste Spannungen wegen Venezuela-Kritik
Die "harmonische Beziehung" bekam zu Jahresbeginn erste Kratzer. Der New Yorker Bürgermeister griff zum Telefon und äußerte gegenüber Trump seine Ablehnung der amerikanischen Militäraktion, bei der der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro festgenommen wurde.
Der Präsident zeigte sich in einem Gespräch mit der "New York Times" irritiert über die schnelle Kritik seines demokratischen Gesprächspartners. "Ich fand es ziemlich voreilig von ihm, mich zu kritisieren", erklärte Trump der Zeitung. Nach den zahlreichen Unterhaltungen und dem guten Verhältnis zwischen ihnen hätte er erwartet, dass Mamdani wenigstens einen Monat mit öffentlicher Kritik warten würde.
Die Venezuela-Kontroverse markierte den ersten öffentlichen Dissens zwischen den ungleichen Politikern seit ihrer überraschenden Annäherung im November. Der präsidiale Unmut deutete bereits an, dass die SMS-Freundschaft möglicherweise nicht von Dauer sein könnte.
Mautgebühren-Attacke und Finanzierungsstopp
Zuletzt verschärfte Trump den Ton gegenüber New York deutlich. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er die städtischen Mautgebühren als "KATASTROPHE" und forderte deren sofortiges Ende. Die Maßnahme habe noch nie funktioniert und werde auch jetzt scheitern, schrieb der Präsident. Er liebe New York und könne nicht zusehen, wie die Stadt durch solch törichte Politik zerstört werde.
- Erste Daten zeigen allerdings positive Effekte der im Januar eingeführten Mautregelung: Der Verkehr in der gebührenpflichtigen Zone ging zurück, die Luftverschmutzung in einigen Manhattan-Bezirken sank messbar.
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