Donald Trump: Selbst Trump weiß, das etwas "schief geht" - Autor zerlegt Trump-Strategie
Donald Trump verliert in den USA immer weiter an Zustimmung. Für die Zwischenwahlen sieht Autor Michael Wolff eine ausgeklügelte Strategie - die allerdings ebenfalls scheitert. Verlieren die Republikaner jetzt alles?
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Donald Trump: Besondere Strategie für die Zwischenwahlen in den USA
- Autor Michael Wolff sicher: Trump sucht Aufmerksamkeit um jeden Preis
- Von anderen Themen ablenken: Grönland und Hegseth im Fokus der Öffentlichkeit
Michael Wolff gehört zu denjenigen, die US-Präsident Donald Trump in jüngster Vergangenheit immer wieder stark kritisierten. Der Bestseller-Autor, der einst ein Enthüllungsbuch über Donald Trumps erste Amtszeit verfasste ("Fire and Fury", 2018), äußerte sich nun in einem Podcast über die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA - und eine mögliche Strategie des US-Präsidenten.
Maduro und Grönland nur ein Ablenkungsversuch Trumps?
Im Wettbewerb mit den Demokraten suche Trump angesichts der nahenden Zwischenwahlen prominente Themen, die von anderen Problemen wie beispielsweise die fehlende "Bezahlbarkeit von Wohnraum" ablenke. Ein Teil dieser Strategie sei es laut Wolff, Themen wie die Bestrebungen Grönland zu besetzen oder die Verhaftung des venezolanischen DiktatorsNicolás Maduro in den Fokus der Öffentlichkeit zu lenken. Das Problem: Trumps Master-Plan scheint laut Wolff nicht aufzugehen.
Autor befürchtet Verluste der Republikaner bei den Zwischenwahlen wegen Donald Trump
"Er hat das Gefühl, dass hier etwas schiefgeht", erklärt Wolff. "Dass sie das Repräsentantenhaus verlieren könnten, und er räumt sogar die Möglichkeit ein, dass sie den Senat verlieren könnten, worauf er sagt: 'Dann bin ich wieder vor Gericht, und das wird nicht schön werden.'"
Rückkehr von Pete Hegseth ebenfalls ein Ablenkungsversuch
Auch die Rückkehr von Verteidigungsminister Pete Hegseth in die Regierung (Hegseth wurde im Rahmen des sogenannten Signalgate-Skandals zunächst entlassen), solle laut Michael Wolff vorrangig dazu gedient haben, die öffentliche Debatte zu dominieren.
Autor Michael Wolff betonte, dass Trumps Strategie bezwecken will, mit etwas "Großem" die mediale Bühne zu dominieren. Sei es Grönland oder etwas anderes. "Es muss etwas ganz Besonderes sein. Er hat immer wieder betont, dass es so sein muss."
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ife/sfx/news.de
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