Donald Trump: "Hilfe ist unterwegs" - manischer Iran-Appell von US-Präsident gibt Grund zur Sorge
Die Lage im Iran droht vollends zu eskalieren. Nachdem sich Berichte über Massaker mit Tausenden Toten verdichten, hat sich Donald Trump eingeschaltet und einen manischen Appell an die Protestanten gerichtet. Vor allem ein Satz gibt Grund zu großer Sorge.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump schürt Sorge vor US-Angriff auf den Iran
- US-Präsident lobt Aufständische als "iranische Patrioten"
- "Hilfe ist unterwegs" - Trump-Satz gibt Grund zur Sorge
Seit Beginn der Proteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik vor gut zwei Wochen hat Donald Trump dem Iran schon mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht, falls Demonstranten getötet würden. Nachdem sich die Berichte über Massaker mit Tausenden Toten verdichteten, schaltete sich der US-Präsident am Dienstag erneut ein und wandte sich direkt an die Protestanten.
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Donald Trump lobt Aufständische als "iranische Patrioten"
In einem regelrecht manischen Beitrag auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social lobt der US-Präsident die Aufständischen als "iranische Patrioten". In seinem Appell fordert er Irans Bevölkerung auf, weiter zu protestieren, staatliche Institutionen zu übernehmen und die Namen derjenigen festzuhalten, die Gewalt angewendet hätten. Weiterhin kündigte er an, diplomatische Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abzusagen, bis die Tötungen enden.
"Hilfe ist unterwegs" - Trump-Satz schürt Sorge vor US-Militärschlag im Iran
Doch es ist ein einzelner Satz, der das Schlimmste befürchten lässt und die Angst vor einem US-Angriff auf den Iran schürt. Denn in seinem Beitrag schreibt Donald Trump außerdem in Großbuchstaben "Help is on its way", zu Deutsch "Hilfe ist unterwegs". Was genau er damit meint, kann nur spekuliert werden. Doch die Sorge ist groß, der US-Präsident könnte nun auch einen Militärschlag gegen den Iran befehlen, ähnlich dem gegen Venezuela Anfang Januar.
Irans arabische Rivalen raten Donald Trump vorerst von Angriff ab
Die Lage im Iran entwickele sich rasch. Die Stabilität des Regimes könne sich schnell in die eine oder andere Richtung verändern. Das "Wall Street Journal" berichtete, Irans arabische Rivalen hätten sich bei der US-Regierung gegen einen Angriff auf Teheran ausgesprochen. Hinter den Kulissen hätten Saudi-Arabien, Oman und Katar das Weiße Haus gewarnt, dass ein Versuch, die iranische Führung zu stürzen, die Ölmärkte erschüttern und letztlich der US-Wirtschaft schaden würde, wurden arabische Beamte zitiert. Vor allem fürchteten sie Auswirkungen in den eigenen Ländern.
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fka/bua/news.de/dpa
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