Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj räumt schwere Lage in der Ukraine ein
Der Winter hält die Ukraine fest in seinem eisigen Griff. Das Energienetz ist überlastet - und die russischen Angriffe fügen täglich neuen Schaden hinzu.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj immer weiter zu - sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. "Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper.
Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten, sagte Selenskyj. "Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen - außerordentliche Herausforderungen", fügte er mit Blick auf die zweistelligen Minustemperaturen hinzu.
Das Stromnetz der Ukraine ist nach den systematischen und zuletzt noch einmal verschärften russischen Angriffen stark beschädigt. Netzabschaltungen sind an der Tagesordnung. Täglich müssen die Ukrainer stundenlang ohne Strom- und Wärmeversorgung auskommen.
Probleme gebe es aber auch an der Front, räumte Selenskyj ein: "Überall ist es jetzt schwer - an der Front am schwersten", sagte er. Trotz des Frosts greife Russland weiter an. Immerhin hält seinen Angaben nach auch die Verteidigung weiter stand. Die Ukraine ist seit Monaten in der Defensive und musste im Osten und Süden des Landes zuletzt weitere Positionen aufgeben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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