Elon Musk: Angst vor Geschlechtsangleichung - Tesla-Boss will alleiniges Sorgerecht für Sohn (1)

Weil die Mutter seines Sohnes sich bei der Trans-Community entschuldigt hat, will Elon Musk das alleinige Sorgerecht beantragen. Der Tech-Milliardär fürchtet offenbar, der Einjährige könnte einer Geschlechtsangleichung unterzogen werden.

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Elon Musk will das alleinige Sorgerecht für seinen einjährigen Sohn Romulus beantragen. (Foto) Suche
Elon Musk will das alleinige Sorgerecht für seinen einjährigen Sohn Romulus beantragen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Elon Musk will das alleinige Sorgerecht für Sohn Romulus
  • Musk entsetzt mit Satz über "Woke-Virus"
  • Entschuldigung bei Musk-Tochter löst Sorgerechtsstreit aus
  • Elon Musk: Millionen-Streit und Vaterschaftstest

Tech-Milliardär Elon Musk hat auf seiner Plattform X verkündet, das alleinige Sorgerecht für seinen einjährigen Sohn Romulus beantragen zu wollen. Der Grund für diesen drastischen Schritt: Die Mutter des Kindes, Ashley St. Clair, hatte sich öffentlich solidarisch mit der Transgender-Community gezeigt.

Elon Musk will das alleinige Sorgerecht für Sohn Romulus

St. Clair hatte zuvor nicht nur ihre Unterstützung für Trans-Personen bekundet, sondern sich auch für frühere transfeindliche Äußerungen entschuldigt.

  • "Ich werde heute das alleinige Sorgerecht beantragen, angesichts ihrer Aussagen, die implizieren, dass sie einen einjährigen Jungen einer Transition unterziehen könnte", erklärte der Tesla-Chef auf X.

Konkrete Hinweise darauf, dass die Autorin tatsächlich entsprechende Pläne für ihren Sohn hegt, existieren bislang nicht.

Musk entsetzt mit Satz über "Woke-Virus"

Hinter Musks Reaktion steckt seine eigene Familiengeschichte. Der Tesla- und SpaceX-Gründer ist Vater von 14 Kindern, darunter Vivian Jenna. Sie kam 2004 als Xavier Alexander Musk zur Welt und machte 2020 öffentlich, fortan als Frau zu leben. Der Milliardär lehnt diese Entscheidung kategorisch ab. In einem Interview mit "DailyWire" im Juli 2024 formulierte er es drastisch:

  • "Mein Sohn Xavier ist tot - getötet vom Woke-Virus."
  • Er sei damals "überrumpelt" oder "getäuscht" worden, als er Unterlagen für die geschlechtsangleichende Behandlung unterzeichnete.

Seitdem kämpft Musk vehement gegen Pubertätsblocker und Operationen zur Geschlechtsangleichung bei Minderjährigen. Vivian distanzierte sich 2022 vollständig von ihrem biologischen Vater und beantragte eine Namensänderung.

Entschuldigung bei Musk-Tochter löst Sorgerechtsstreit aus

Ashley St. Clair wandte sich in ihrem Post direkt an die Trans-Community und räumte eigene Fehler ein.

  • "Ich fühle immense Schuldgefühle wegen meiner Rolle. Und noch mehr Schuldgefühle, dass Dinge, die ich in der Vergangenheit gesagt habe, der Schwester meines Sohnes Schmerz bereitet haben könnten", schrieb sie auf X.
  • Damit bezog sie sich offenbar auf Musks Tochter Vivian.

Die Autorin hatte sich in der Vergangenheit transfeindlich geäußert und das Thema sogar in einem umstrittenen Kinderbuch behandelt. Für diese Haltung bat sie nun um Verzeihung.

Für Musk war diese Kehrtwende offenbar zu viel. Er interpretierte ihre Aussagen als mögliche Absicht, den gemeinsamen Sohn einer Geschlechtsangleichung zu unterziehen - obwohl St. Clair derartiges nie geäußert hatte.

Elon Musk: Millionen-Streit und Vaterschaftstest

Die Beziehung zwischen Musk und St. Clair ist seit längerem zerrüttet.

  • Nach Angaben der Autorin lernten sich beide im Mai 2023 über X kennen und kamen sich näher, als sie kurz darauf gemeinsam in San Francisco arbeiteten. Im September 2024 wurde Romulus geboren.
  • Bereits im Februar 2025 reichte St. Clair ihrerseits Klage auf das alleinige Sorgerecht ein.
  • Einen Monat später wies Musk Vorwürfe zurück, er habe "finanzielle Vergeltung" an der Mutter seines Kindes geübt. Er habe ihr 2,5 Millionen Dollar gezahlt und überweise jährlich 500.000 Dollar Unterhalt - obwohl er zunächst nicht sicher gewesen sei, ob das Kind von ihm stamme.
  • Im April 2025 berichtete das "Wall Street Journal", ein Vaterschaftstest habe Musks biologische Vaterschaft zu 99,99 Prozent bestätigt.

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