Berlin: Tausende erinnern an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
In den Vorjahren war es immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. Auch jetzt wurde in Berlin an die Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mehr als ein Jahrhundert nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht haben Tausende Menschen in Berlin an die beiden Kommunistenführer erinnert. Rund 8.000 Menschen hätten sich an der zentralen Demonstration beteiligt, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Anders als in den Vorjahren habe es bisher keine Ausschreitungen gegeben.
Vereinzelt sei Pyrotechnik abgebrannt, aber niemand verletzt worden, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die Demonstration sei zunächst "ohne große Vorkommnisse" verlaufen. Die Polizei setzte rund 500 Einsatzkräfte ein.
Die Parteichefs der Linken legten an der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde rote Nelken nieder. Dort waren die Bundesvorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken sowie die Linke-Spitzenkandidatin zur Berliner Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp.
Die Kommunisten Liebknecht und Luxemburg waren 1919 erschossen worden. Unter Liebknecht - Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands - hatte ein Revolutionsausschuss die Regierung des Sozialdemokraten Friedrich Ebert für abgesetzt erklärt. Es gab Massendemonstrationen. Der "Spartakusaufstand" wurde niedergeschlagen.
Luxemburg und Liebknecht tauchten unter, wurden jedoch entdeckt, verschleppt und verhört. Rechtsgerichtete Freikorps-Soldaten erschossen Liebknecht im Tiergarten. Luxemburg wurde ebenfalls nach dem Verhör in einem Auto erschossen. Ihre Leiche wurde in den Berliner Landwehrkanal geworfen und erst Ende Mai 1919 gefunden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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