Protestwelle: Irans Justiz kündigt harte Strafen für Demonstranten an

Am Donnerstagabend erlebte der Iran die größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle. Die Justiz kündigt maximale Härte an. Das weckt Erinnerungen an vergangene Proteste.

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Irans Justiz hat den Demonstrierenden enorme Strafen angedroht. "Die Bestrafung der aufrührerischen und unruhestiftenden Elemente wird entschlossen, maximal und ohne jegliche gesetzliche Nachsicht erfolgen", sagte Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi dem staatlichen Rundfunk zufolge.

Am Donnerstagabend hatte der Iran die größten Demonstrationen seit Beginn der aktuellen Protestwelle erlebt. Der iranische Sicherheitsapparat schaltete das Internet für die Bevölkerung vollständig ab. Nachdem Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstrierende eröffnet haben sollen, mehrten sich unbestätigte Berichte über zahlreiche Tote.

Bei vergangenen Protestwellen hatte die Justiz auch Todesurteile verhängt. Im Herbst 2022 waren Menschenmassen unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" auf die Straße gegangen. Im Zusammenhang mit den Aufständen ließ der Staat danach mindestens zwölf Menschen hinrichten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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