Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj: Trotz Fortschritten bleibt Territorialstreit
Der internationale Rahmen für eine sichere Nachkriegszukunft der Ukraine zeichnet sich ab. Doch für einen zentralen Punkt gibt es noch keine Lösung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Trotz Fortschritten bei Gesprächen über einen Frieden für die Ukraine gibt es nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch ungeklärte Punkte. Territorialfragen seien nicht zu 100 Prozent gelöst, sagte Selenskyj nach einem Treffen der Ukraine-Unterstützer in Paris. Ukrainische Unterhändler sollten deshalb vor Ort bleiben und die Gespräche fortsetzen.
Rechtlich bindende Sicherheitsgarantien
Nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen gebe es mehr Klarheit, welches Land welchen Beitrag leisten könne, sagte Selenskyj. An den Sicherheitsgarantien müsse die Koalition noch arbeiten. Die Zusagen sollten rechtlich bindend sein. Er dankte dafür, dass die USA bereit seien, sich am Monitoring eines Waffenstillstands zu beteiligen. Eine Abschreckung Russlands von weiterer Aggression sei ein wichtiger Teil des Schutzes für die Ukraine.
Bei dem Streit um Territorium geht es darum, ob die Ukraine - wie von Moskau gefordert - ihre Truppen vollständig aus den Gebieten Donezk und Luhansk im Osten abzieht. Die USA drängen Kiew dazu, weil sonst ein Frieden mit Russland nicht zu erreichen sei. Die Ukraine lehnt dies ab. Moskau hat zuletzt erklärt, man werde diese Territorien ohnehin militärisch erobern.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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