Donald Trump: Nach Trump-Drohung - US-Spionageflugzeug vor Mexiko gesichtet
Nur wenige Tage nach dem spektakulären Zugriff auf Venezuelas Ex-Diktator Maduro taucht ein US-Spionageflugzeug vor der mexikanischen Küste auf - exakt derselbe Flugzeugtyp, der auch vor der Karibik-Operation kreiste.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Trump-Spionageflugzeug vor Mexiko gesichtet
- Gleicher Flugzeugtyp vor Venezuela-Zugriff im Einsatz
- Donald Trump erhöht Druck auf Mexiko
- Experten warnen vor militärischer Überdehnung
Nimmt Donald Trump jetzt das nächste Land ins Visier? Vor der mexikanischen Küste bei Tijuana wurde ein US-Aufklärungsflugzeug vom Typ P-8 Poseidon gesichtet. Die Maschine tauchte auf Tracking-Plattformen auf und sorgt für Nervosität in der Region. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen umgerüsteten Boeing-737-Jet der US-Marine, der als fliegende Spionagezentrale gilt.
Trump-Spionageflugzeug vor Mexiko gesichtet
Die P-8 Poseidon verfügt über eine beachtliche Bewaffnung: Torpedos und Harpoon-Seezielflugkörper gehören zur Ausstattung des Trump-Spionagefliegers. Ihre Hauptaufgabe liegt jedoch in der Luftaufklärung. Laut Flugdaten startete der Aufklärer im US-Bundesstaat Washington. Von dort aus folgte er der amerikanischen Westküste südwärts, bis er schließlich die Gewässer vor Mexiko erreichte – direkt gegenüber von San Diego.
Schlägt Donald Trump jetzt auch in Mexiko zu?
Die Sichtung erfolgt nur wenige Tage nach der US-Militäraktion gegen Venezuelas gestürzten Machthaber Nicolás Maduro. Genau dieser Flugzeugtyp kam zuvor auch in der Karibik zum Einsatz, bevor die Operation gegen den 63-Jährigen durchgeführt wurde. Ob es sich bei dem aktuellen Flug um eine Routinemission handelt, bleibt unklar. Ein Zusammenhang mit den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump wird jedoch nicht ausgeschlossen.
Die zentrale Frage lautet nun: Bereiten die USA möglicherweise weitere militärische Aktionen gegen einen anderen lateinamerikanischen Staat vor? Nach dem Venezuela-Einsatz demonstrierte Trump jedenfalls "absolute Entschlossenheit" gegenüber Maduro.
Donald Trump erhöht Druck auf Mexiko
An scharfen Worten gegenüber der mexikanischen Regierung mangelt es dem US-Präsidenten nicht. Nur wenige Stunden nach dem Venezuela-Einsatz erklärte Trump in einem Interview, mit Mexiko müsse "etwas unternommen werden". Dabei bezeichnet er Präsidentin Claudia Sheinbaum durchaus gern als "gute Frau".
Seit Längerem kritisiert der 79-Jährige den Einfluss der Drogenkartelle auf den mexikanischen Staat. Besonders verärgert ihn, dass Sheinbaum sein Angebot ablehnt, US-Streitkräfte verstärkt im Kampf gegen den Drogenhandel einzusetzen.Trump schwebt ein direkter militärischer Einsatz gegen die Verbrechersyndikate vor.
Experten warnen vor militärischer Überdehnung
Fachleute mahnen jedoch zur Vorsicht.
- "Die Kartelle in Mexiko militärisch anzugehen, wäre extrem schwierig. Die Frage ist: Wie weit können sich die USA noch überdehnen?", sagte Lateinamerika-Experte Eduardo Gamarra gegenüber "Bild".
Für Trump stellt das Nachbarland ein zentrales Sicherheitsrisiko dar. Der Präsident begründet dies mit dem Einfluss der Drogenkartelle, unkontrollierter Einwanderung und fehlender staatlicher Kontrolle in weiten Teilen Mexikos.
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rut/news.de
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