Stuttgart: FDP kommt zum traditionellen Dreikönigstreffen zusammen

Die Lage der FDP ist bescheiden. Im vergangenen Jahr flog sie aus dem Bundestag. Ein Aufwärtstrend ist seitdem nicht zu sehen. Parteichef Dürr muss beim Dreikönigstreffen Motivationsarbeit leisten.

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Weinberge bei Stuttgart. Aktuelle News aus und über Stuttgart hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Simon Dannhauer

Die FDP kommt zum Auftakt des für sie schicksalhaften Jahres 2026 in Stuttgart zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen zusammen. Dabei muss es dem Parteivorsitzenden Christian Dürr gelingen, der aus dem Bundestag geflogenen Partei Mut und Zuversicht zu geben, um die fünf Landtagswahlen in diesem Jahr zu bestehen.

Besonders wichtig werden gleich im März die Wahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz sein. Baden-Württemberg sehen die Liberalen als ihr Stammland an, in Rheinland-Pfalz sitzen sie noch in der Landesregierung. Ein Scheitern in diesen Ländern käme für die FDP einer Katastrophe gleich, weil sie bei den Wahlen im September in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin nicht auf gute Ergebnisse hoffen kann. In Ostdeutschland fällt es den Liberalen oft schwer, die Wähler zu überzeugen.

Die FDP war bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. In Meinungsumfragen liegt die Partei bundesweit seitdem bei drei bis vier Prozent. Neben Parteichef Dürr werden beim Dreikönigstreffen im Stuttgarter Opernhaus Generalsekretärin Nicole Büttner sowie FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke und Landesgeneralsekretärin Judith Skudelny sprechen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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