Ayatollah Ali Chamenei: Macht wankt – Wladimir Putin soll sein letzter Ausweg sein

Die Proteste im Iran bringen das Regime ins Wanken. Laut Geheimdienstberichten soll Ayatollah Ali Chamenei bereits einen Notfallplan ausarbeiten lassen – inklusive möglicher Flucht nach Moskau.

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Ayatollah Ali Chamenei: Machtverlust im Iran - Geheimdienste sehen Fluchtszenario. (Foto) Suche
Ayatollah Ali Chamenei: Machtverlust im Iran - Geheimdienste sehen Fluchtszenario. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Iranian Supreme Leader's Office
  • Massenproteste setzen Irans Führung massiv unter Druck
  • Geheimdienstberichte sprechen von Fluchtplänen nach Russland
  • Moskau gilt als letzter sicherer Verbündeter des Regimes

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Neue Berichte aus Geheimdienstkreisen deuten auf erhebliche Nervosität an der Spitze des iranischen Machtapparats hin. Während landesweit Proteste aufflammen, soll Irans oberster religiöser Führer bereits Vorkehrungen für den Ernstfall treffen.

Proteste setzen Ali Chamenei unter Druck

Seit Tagen kommt es im Iran zu Demonstrationen gegen das Regime. Immer lauter werden Rufe nach einem Ende der Herrschaft von Ali Chamenei. Offiziell zeigt sich der 86-Jährige unbeeindruckt und verweist auf die Stärke der Sicherheitskräfte. Gleichzeitig gehen Polizei und Milizen hart gegen Demonstranten vor, mit tödlichen Folgen.

Geheimer Plan für den Notfall

Wie die britische "The Times" unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, soll Chamenei einen Krisenplan für eine mögliche Flucht ausarbeiten lassen. Ziel wäre demnach Moskau. Dort gilt Wladimir Putin als einer der letzten verlässlichen Verbündeten des iranischen Regimes.

Isolation auf internationaler Bühne

Politisch und militärisch steht Teheran zunehmend unter Druck. Nach den schweren Rückschlägen im Konflikt mit Israel gilt die Führung laut "Bild" in Teheran als geschwächt. Besonders schmerzhaft waren gezielte Schläge gegen die Revolutionsgarden sowie massive Schäden an strategischer Infrastruktur. Auch die Aktivitäten des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad sollen die Sicherheitselite verunsichert haben.

Psychologisches Profil zeichnet düsteres Bild

Ein westlicher Geheimdienst beschreibt Chamenei laut Bericht als gesundheitlich angeschlagen und zunehmend misstrauisch. Ideologisch bleibe er zwar gefestigt, agiere aber taktisch und langfristig. Sollte seine Machtbasis wegbrechen, sei eine Flucht aus dem Land ein realistisches Szenario. Demnach würde Chamenei aber nicht alleine ausreisen. Neben engen Familienangehörigen, darunter sein Sohn Mojtaba, sollen bis zu 20 Vertraute Teil des Plans sein. Parallel werde offenbar Vermögen gesichert, darunter Bargeld und Auslandsimmobilien, um eine rasche Ausreise zu ermöglichen.

Moskau und Wladimir Putin als Zufluchtsort mit Symbolik

In Moskau könnte Chamenei auf einen alten Weggefährten treffen: Baschar al-Assad, der nach seinem Machtverlust ebenfalls in Russland Zuflucht fand. Beide galten lange als zentrale Figuren der sogenannten "Achse des Widerstands" und unterstützten gemeinsam Gruppen wie die Hamas. Ob es tatsächlich zu einer Flucht kommt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die jüngsten Enthüllungen zeigen, wie fragil die Machtverhältnisse im Iran derzeit sind.

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