Berlin: Stromausfall in Berlin: Senatorin fordert Bundeshilfe bei Ermittlungen

Bereits zwei Mal hat mutmaßlich eine Gruppe von Linksextremisten das Berliner Stromnetz angegriffen. Die Berliner Senatorin Franziska Giffey fordert bei den Ermittlungen Unterstützung vom Bund.

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Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat bei den Ermittlungen zum jüngsten mutmaßlichen Anschlag auf das Berliner Stromnetz Unterstützung vom Bund gefordert. "Ich glaube, dass es jetzt vor allen Dingen um Bundeshilfe bei den Ermittlungen gehen muss", sagte sie im RBB-Inforadio. "Die Frage ist: Sind das einfach nur linke Gruppen von Aktivisten, die ideologisch unterwegs sind oder steckt da mehr dahinter?"

Die Ansichten, die im als authentisch eingestuften Bekennerschreiben der mutmaßlichen Täter "Vulkangruppe" veröffentlicht wurden, seien "hochgradig gefährlich", betonte die Senatorin. Es gehe jetzt um Staats- und Verfassungsschutz. "Es geht nicht nur um einen Angriff auf unsere Infrastruktur, sondern auch darum, dass unsere ganze freie Gesellschaft hier angegriffen wurde."

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Giffey forderte zudem, Informationen zum Kabelverlauf künftig nicht jedem zugänglich zu machen. "Sie finden sehr viel im Internet", sagte sie in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Sicherheit müsse vor Transparenz gehen. Es dürften nicht noch mehr kritische Daten veröffentlicht werden.

Von den ursprünglich 40.000 betroffenen Haushalten seien etwa 14.500 wieder am Netz. 9.000 von etwa 12.000 Fernwärmekunden könnten wieder versorgt werden. Auch die Wasser- und Abwasserversorgung sei über Notstromaggregate gesichert. "Heute wird es darum gehen, dass wir weiter an den Baustellen arbeiten. Da sind wir im Zeitplan", betonte Giffey. Zusätzliche Notstromaggregate sollen dafür sorgen, dass insbesondere Senioreneinrichtungen und Supermärkte wieder ans Netz kommen - "und zwar deutlich vor Donnerstag".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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