Wladimir Putin: Geheim-Dokumente enthüllen gnadenlose Kreml-Praktik und Soldaten-Folter
Versehentlich veröffentlichte Geheim-Dokumente offenbaren, wie erbarmungslos Wladimir Putin vorgeht, um die Kreml-Truppen aufzustocken. Selbst Russen mit schwersten Diagnosen werden als "einsatzfähig" eingestuft. Wer im Ukraine-Krieg nicht mitzieht, muss harte Strafen fürchten.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Putin erbarmungslos bei Rekrutierung für Ukraine-Krieg
- Geheim-Dokumente enthüllen perfide Kreml-Praktik und Soldaten-Folter
- Putin verheizt Schwerstkranke an der Ukraine-Front
Ein neuer Bericht der "New York Times" belegt, wie gnadenlos Wladimir Putin vorgeht, um die russischen Truppen für den Ukraine-Krieg aufzustocken. Das US-Blatt hat in seiner Recherche über 6.000 vertrauliche Beschwerden von Soldaten und deren Angehörigen ausgewertet, die versehentlich vom Kreml selbst veröffentlicht worden sind.
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Wladimir Putin erbarmungslos bei Rekrutierung für Ukraine-Krieg
Die Dokumente offenbaren, wie der russische Präsident ohne zu zögern Schwerstkranke an der Ukraine-Front verheizt. Ganz gleich ob Soldaten im Rollstuhl, Krebskranke oder Behinderte - augenscheinlich jeder wird als "einsatzfähig" eingestuft und eingezogen, egal wie schlecht es ihm geht. Russische Ärzte sollen sogar die Anordnung haben, "alle als tauglich einzustufen".
Geheim-Dokumente enthüllen gnadenlose Kreml-Praktik bei Rekrutierung
Was die Soldaten in ihren Beschwerden berichten, ist erschütternd. So schreibt ein Kreml-Kämpfer, sein Kamerad könne "nicht einmal mehr einen Löffel halten" und werde trotzdem zurück zur "Spezialoperation" geschickt. Ein anderer Russe berichtet laut "New York Times", er müsse an der Ukraine-Front kämpfen, obwohl er seine Beine nicht mehr fühle.
Wladimir Putin lässt eigene Soldaten im Ukraine-Krieg foltern
Diejenigen, die sich weigern, zu kämpfen, riskieren brutale Strafen. So berichten die russischen Soldaten, dass sie ohne Kleidung oder gefesselt an Bäume gehängt, in Keller gesperrt, geschlagen oder in Erdgruben geworfen worden sind. Ein Video, dass eine Mutter den Kreml-Behörden gesendet hat, soll zeigen, wie ihr Sohn vier Tage ohne Wasser und ohne Toilette an einen Baum gefesselt wurde, weil er nicht an einem Selbstmordkommando teilnehmen wollte. Andere, die nicht gefoltert werden, werden "ausgenullt", eine perfide Kreml-Praktik, bei der eigene Kameraden gezielt in tödliche Einsätze geschickt oder direkt getötet werden.
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fka/news.de
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