Konflikt in Südostasien: Thailand dämpft Hoffnung auf schnelle Waffenruhe

Laut Thailands Regierungschef gibt es derzeit keine Verhandlungen für eine Waffenruhe mit Kambodscha. Die Gefechte dauern an - trotz internationaler Vermittlungsversuche.

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Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul lehnt eine baldige Waffenruhe im Grenzkonflikt mit Kambodscha ab. "Derzeit gibt es keine Verhandlungen über einen Waffenstillstand, und es ist noch nicht der Zeitpunkt dafür", wird er von der thailändischen Zeitung Khaosod zitiert. Gleichzeitig bestätigte der thailändische Regierungschef, dass momentan "viel Kommunikation stattfindet", ohne seine Aussage näher zu konkretisieren.

Zuvor hatte Malaysias Ministerpräsident Anwar Ibrahim von Thailand und Kambodscha eine Waffenruhe in den nächsten Stunden gefordert. Diese soll ab 22.00 Uhr (Ortszeit/16.00 Uhr MEZ) gelten, schrieb Ibrahim auf X. Darin gab er auch bekannt, mit den Regierungschefs Thailands und Kambodschas telefoniert zu haben. Lokalen Medienberichten zufolge soll der kambodschanische Regierungschef Hun Manet die Waffenruhe unterstützen. Malaysia spielt eine zentrale Rolle in den Vermittlungsbemühungen des Konflikts.

Hintergrund des Grenzkonflikts ist ein jahrzehntelanger Streit um Gebietsansprüche. Beide Staaten beschuldigen sich gegenseitig, eine zuletzt geltende Waffenruhe im Gebiet entlang der etwa 800 Kilometer langen gemeinsamen Grenze zuerst verletzt zu haben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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