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Karl Lauterbach: Abgestürzt! Gesundheitsminister wegen Corona-Panikmache immer unbeliebter

Karl Lauterbach hatte im Herbst 2021 inmitten der Corona-Pandemie das schwierige Amt des Gesundheitsministers von Jens Spahn übernommen. Seitdem gilt er als Mahner und Panikmacher. Bei den Deutschen scheint er sich damit immer unbeliebter zu machen, wie eine aktuelle Umfrage enthüllt.

Karl Lauterbach ist im Beliebtheitsranking abgestürzt. Sind seine falschen Prognosen schuld? (Foto) Suche
Karl Lauterbach ist im Beliebtheitsranking abgestürzt. Sind seine falschen Prognosen schuld? Bild: picture alliance/dpa | Soeren Stache

Wegen steigender Corona-Zahlen im Herbst stehen Deutschland aus Sicht von Gesundheitsminister Karl Lauterbach schwierige Zeiten bevor. Mit der Omikron-Subvariante BA.5 werde man zumindest am Anfang des Herbstes einen Anstieg der Fallzahlen erleben, sagte der SPD-Politiker aktuell der "Welt am Sonntag". "Es wird dann zu Ausfällen in den Betrieben und der kritischen Infrastruktur kommen, etwa in Krankenhäusern. Es stehen uns also schwierige Zeiten bevor." Dies sei besonders dann der Fall, wenn der Aufenthalt in Innenräumen wegen der kalten Temperaturen zur Regel werde.

Panikmache? Karl Lauterbach schwört Deutschland auf schwierigen Corona-Herbst ein

Es seien schon jetzt zwischen 100 und 150 Corona-Tote pro Tag. "Meine Sorge ist, dass diese Zahl noch steigen könnte." Das sei nicht vertretbar. Daher müsse man gut vorbereitet sein. "Und wir sind es, wenn der Bundestag die vorgelegten Änderungen zum Infektionsschutzgesetz beschließt", so der Minister. Für viele Deutsche sind die Aussagen des SPD-Politikers reine Panikmache. Sie haben genug von den apokalyptischen Vorhersagen des Gesundheitsministers.

Karl Lauterbach im Beliebtheitsranking abgestürzt

Dass Karl Lauterbach in der Gunst der Deutschen regelrecht abgestürzt ist, beweist auch der aktuelle Insa-Meinungstrend, welcher im Auftrag der "Bild"-Zeitung erstellt wurde. Rangierte Lauterbach zuvor noch auf Platz sieben ist er nun auf Platz zehn im Beliebtheitsranking der Politiker abgestürzt. Für das Boulevardblatt scheint klar, warum der deutsche Gesundheitsminister immer unbeliebter wird: Schuld seien seine bisherigen Irrtümer während der Corona-Pandemie.

Irrtümer und Panikmache: Haben die Deutschen genug von Gesundheitsminister Lauterbach?

So warnte Karl Lauterbach noch im Juli 2022 vor einer "Killer-Variante" des Coronavirus, welche sich schnell überträgt und zugleich zu schweren Verläufen führe. Doch kein Experte stimmte den Vorhersagen von Lauterbach zu. Sie sahen keine Anzeichen dafür, dass man sich auf eine "Killer-Variante" im Herbst einstellen müsse. Kürzlich ruderte nun auch der Gesundheitsminister zurück.

Karl Lauterbach sorgt mit Aussagen zu "nebenwirkungsfreier" Corona-Impfung für Unmut

Ein weiterer großer Irrtum Lauterbachs soll laut "Bild" dessen Impf-Wahlkampf gewesen sein. Immer wieder hatte Lauterbach erklärt, die Corona-Impfung sei "nebenwirkungsfrei". Doch tatsächlich wurde inzwischen wissenschaftlich belegt, dass nach einer Corona-Impfung durchaus Nebenwirkungen auftreten können. Nicht nur Lauterbachs Ministerium ruderte zurück sondern auch der SPD-Politiker selbst räumte ein, dass es Fälle mit "sehr schweren Nebenwirkungen" gebe.

Auch bei seinen Prognosen zur Belegung der Intensivstationen lag Karl Lauterbach bereits falsch. So hatte der Gesundheitsminister laut "Bild" im November 2021 vorhergesagt, dass "Mitte Dezember die Intensivstationen voll sind". Wenig später rollte die nächste Corona-Welle über Deutschland hinweg, aber die Kliniken liefen laut "Bild" nicht über. Stattdessen ging die Belegung der Intensivstationen dem Boulevardblatt zufolge zurück.

Für seine falschen Prognosen scheint der Gesundheitsminister nun die Quittung zu bekommen - zumindest im Beliebtheitsranking.

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/bos/news.de/dpa

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