24.03.2021, 15.02 Uhr

Joe Biden kritisiert: Knallharte Abrechnung! Ist er der schlechteste US-Präsident aller Zeiten?

Es sind schwere Anschuldigungen, die gegen Joe Biden erhoben werden. Ein Reporter wirft ihm vor, die USA mit seinen Gesetzen und Aktionen zu gefährden. In einem Kommentar wütet er ausführlich gegen den US-Präsidenten und spricht ihm seine Führungsqualitäten ab.

Ein Reporter kritisiert Joe Biden in einem Artikel scharf. Bild: dpa

Seit zwei Monaten ist Joe Biden nun schon US-Präsident. Gleich nach seinem Amtsantritt hat er seine Versprechungen aus dem Wahlkampf umgesetzt. Jetzt plant er, mit einem drei Billionen US-Dollar umfassenden Budget die Kohlenstoffemissionen zu verringern, die Wirtschaft anzukurbeln und die soziale Ungleichheit zu beseitigen. Damit geht er wichtige Punkte an. Doch ein Reporter hat damit ein Problem und geht in einem Kommentar auf dem Portal WND auf Joe Biden los.

Reporter teilt gegen Joe Biden aus

Gleich zu Beginn seiner Wut-Erklärung geht Joseph Farah, so der Name des WND-Journalisten, in die Vollen. Wegen der neuesten Pläne Joe Bidens bezeichnet er ihn "als den schlechtesten Präsidenten aller Zeiten". In den nächsten Absätzen erklärt er, wieso er so über das Staatsoberhaupt der USA denkt.

Er fragt sich: "Die Wirtschaft ankurbeln? Biden wüsste nicht einmal, wie. Kohlenstoff-Emissionen? Es wird das Klima weder wärmer noch kühler machen - egal wie der Plan aussieht." Dann wirft er ihm vor, unter dem Deckmantel der Verringerung der sozialen Ungleichheit nur den Reichtum im Land umzuverteilen.

Schwere Vorwürfe: Reporter sieht Joe Bidens Aktionen als Gefahr

Außerdem wirft der Reporter ihm noch vor, gerade "die größte Krise aller Zeiten" an der Grenze zu Mexiko zu verursachen. "Indem er die Fortschritte beim Bau der Mauer absagt und Mexiko und Mittelamerika einlädt, die Grenze ohne Plan zu "überschwemmen", können wir davon ausgehen, dass dies der Plan war!"

"Er will demokratische Wähler für sich gewinnen! Er will billige Arbeitskräfte, um amerikanische Bürger zu ersetzen! Er will die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden! Er will die sexuelle Ausbeutung von Frauen erhöhen! Er will Geld an das Menschenschmuggel-Kartell umverteilen! Er will ein Konjunkturprogramm für Hotels im Grenzgebiet - mindestens 86 Millionen Dollar ab heute! Ein Fiasko", erzürnt sich Farah.

Joseph Farah mit wirrer Anschuldigung: Demokraten würden Wahlen manipulieren mit Gesetz

Dass die USA China als Bedrohung für die USA einstufen, findet Farah unfassbar. Vielmehr würden Joe Bidens "Psyche" und die Demokraten das Land in den Abgrund reißen - und zwar mit der House Resolution 1. Das würde den Demokraten die Tür für Wahlbetrug seiner Meinung nach öffnen, was wiederum das "das Ende der freien und fairen Wahlen" sowie "der freien Rede, der freien Presse unddas Ende des freien Amerikas" bedeuten würde. Die Anklagepunkte hören auch hier noch nicht auf. Der Journalist regt sich auf, weil Joe Biden versucht, das Hyde Amendment aufzuheben, "das die Regierung davon abhält, Sie zu zwingen, für Abtreibungen zu bezahlen."

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Joseph Farah sieht Corona-Lockdown kritisch

Am Ende warnt er vor den Folgen des Lockdowns und dass dieser noch mehr Amerikaner in psychische Probleme getrieben hätte. Das hätte auch zum Attentat in Boulder geführt, bei dem am Montag zehn Menschen gestorben sind. Anders als Farah sagte, hat die Schießerei Joe Biden erschüttert.

Joe Biden will schärfere Waffengesetze nach Blutbad in Boulder

Joe Biden sprach sich unmittelbar nach der tödlichen Schießerei für schärfere Waffengesetze aus. "Wir müssen handeln", sagte Biden am Dienstag im Weißen Haus in Washington. "Wir können Leben retten." Der Demokrat rief den Senat auf, zwei vom demokratisch dominierten Repräsentantenhaus bereits beschlossene Gesetzentwürfe zu verabschieden, mit denen Waffenkäufer und -besitzer strenger überprüft werden sollen. "Das sollte keine parteipolitische Angelegenheit sein", mahnte er und forderte, auch kriegsartige Waffen wie Sturmgewehre zu verbieten.

Beides wird in den USA schon seit längerem diskutiert, fand bislang jedoch nicht die nötigen Mehrheiten im Kongress. Viele Republikaner stehen einer Verschärfung der Waffengesetze zurückhaltend gegenüber. Die Waffenlobby ist in den Vereinigten Staaten sehr stark. 

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bos/loc/news.de/dpa

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