21.02.2021, 14.06 Uhr

Donald Trump: Ex-Präsident plant Rückkehr ins Rampenlicht! Doch Melania lässt ihn sitzen

Seit der Amtseinführung von Joe Biden war es still geworden um Donald Trump. Jetzt plant der Ex-Präsident seine Rückkehr ins Rampenlicht. Er wird als Redner bei einer Konferenz auftreten. Doch dabei wird ihn seine Frau Melania Trump nicht unterstützen. Sie will seine erste Rede schwänzen.

Donald Trump wird als Redner auf einer Konferenz erwartet. Bild: dpa

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat seinen ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Trennung vom Weißen Haus geplant. Seit Samstag steht Trump auf der Rednerliste der jährlichen Konferenz CPAC - einer Veranstaltung konservativer Aktivisten. Er wolle dort am 28. Februar unter anderem über die Zukunft der Republikanischen Partei sprechen, berichteten unter anderem der Nachrichtensender CNNund die "New York Times".

Donald Trump vor Rückkehr in die Öffentlichkeit

Die Veranstaltung findet dieses Jahr in Orlando in Florida statt. Seit dem Ende seiner Präsidentschaft lebt Trump in demBundesstaat. Bei der Konferenz trifft er auf viele Verbündete: Als Redner angekündigt sind unter anderem der ehemalige Außenminister Mike Pompeo, der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, und die frühere Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders.

Sitzengelassen! Melania Trump schwänzt erste Rede von Mann Donald Trump

Auf die Unterstützung seiner Ehefrau muss Donald Trump bei seiner ersten Rede seit dem Ausscheiden aus dem Amt offenbar verzichten. Wie der britische "Daily Star" aktuell berichtet, wird nicht erwartet, dass die 50-Jährige ihrem Mann an diesem Tag zur Seite stehen wird. Bei der CPAC-Konferenz im Jahr 2019 war Trump ebenfalls ohne sie anwesend.

Donald Trump ließ die Republikanische Partei gespalten zurück

Seit der Abwahl Trumps entzweit die Republikanische Partei ein Richtungsstreit, den Trump aktiv befeuert. Zuletzt griff der 74-Jährige den Top-Republikaner im US-Senat, seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell, offen an. "Die Republikanische Partei kann mit politischen 'Anführern' wie Senator Mitch McConnell an ihrer Spitze nie wieder respektiert oder stark sein", hatte Trump erklärt. "Wenn die republikanischen Senatoren zu ihm halten, werden sie nie wieder gewinnen".

Viele Politiker des moderaten Lagers wollen dem Ex-Präsidenten den Rücken kehren, weil sie seinen mitunter radikalen Ansichten nicht mehr zustimmen. Andere hingegen, und das ist kein unbeträchtlicher Anteil, halten Trump weiterhin die Treue.

Darüber wird Donald Trump bei der Konferenz sprechen

Was Donald Trump bei der Konferenz zu sagen hat, will die "Bild"-Zeitung bereits wissen. Demnach spreche der Ex-Präsident am 28. Februar über "über Migration und die 'katastrophale Politik' seines Nachfolgers Joe Biden". "Außerdem soll es um die Zukunft der Republikanischen Partei gehen", berichtet das Boulevardblatt.

Donald Trump will eigene Partei gründen

Wie es um Donald Trumps politische Karriere steht, bleibt weiterhin unklar. Ende Januar hatte der Ex-Präsident verkündet, seine eigene Partei gründen zu wollen. Damals hatte der scheidende US-Präsident seinen Anhängern verkündet, weiterhin in Washington D.C. präsent sein zu wollen. Seine "Bewegung" stünde erst am Anfang.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/news.de/dpa

Themen: