Von news.de-Redakteur - 26.01.2021, 14.04 Uhr

Donald Trump: Nach der Trennung bricht er sein Schweigen

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt und seiner Trennung vom Weißen Haus lässt Ex-US-Präsident Donald Trump wieder von sich hören. Der 74-Jährige lässt ausrichten, wie er seine Leistungen so empfindet. Und spart dabei nicht mit Eigenlob.

Donald Trump hat sein Schweigen gebrochen. Bild: dpa

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Ex-US-Präsident Donald Trump (74) endlich wieder äußern würde. Schweigen passt einfach nicht zu dem Mann, der die Vereinigten Staaten vier Jahre lang mehr oder minder von seinem Twitter-Account aus regiert hat. Nach der verlorenen Wahl und der abschließenden Trennung vom Weißen Haus und seinem Amt eröffnete Trump nun das "Büro des ehemaligen Präsidenten".

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Donald Trump bricht nach der Trennung vom Weißen Haus sein Schweigen

In einem offiziellen Schreiben des Büros bricht Trump sein Schweigen. In dem Schreiben, das auch im Netz Verbreitung fand, heißt es: "Das Büro wird für die Verwaltung der Korrespondenz, der öffentlichen Äußerungen, der Auftritte und der offiziellen Aktivitäten von Präsident Trump verantwortlich sein, um die Interessen der Vereinigten Staaten voranzutreiben und die Agenda der Trump-Administration durch Anwaltschaft, Organisation und öffentlichen Aktivismus fortzusetzen." Klingt nicht so, als ob der Ex-Präsident seinen Kampf um das Weiße Haus schon aufgegeben habe.

Donald Trump bleibt "der Champion der amerikanischen Volkes"

Ohne einen Schuss Großspurigkeit geht es dabei natürlich nicht ab. Präsident Trump werde, so versichert das Schreiben noch einmal, auf ewig der "Champion des amerikanischen Volkes bleiben". Von dem zweiten Impeachment-Verfahren, das aktuell noch gegen Trump läuft, ist da natürlich nirgends die Rede. Ein Champion wird eben nicht des Amtes enthoben.

Zuletzt soll Trump sich laut "Washington Examiner" bereits nach der Amtseinführung von Joe Biden vage zu seinen künftigen Plänen geäußert haben. Im Trump International Golf Club in Florida habe er demnach erklärt: "Wir werden etwas tun, aber jetzt noch nicht." Konkret sei er dabei nicht geworden. Bekanntlich werden ehemalige US-Präsidenten werden nach dem Presidential Transition Act für die Kosten eines siebenmonatigen Ausscheidens aus dem Amt finanziert - einschließlich eines Monats vor ihrem Ausscheiden. Dies kann das Geld beinhalten, das für die Einrichtung eines neuen Büros benötigt wird.

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rut/fka/news.de

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