Prozess (Gericht): Nach Verurteilung: RTL distanziert sich von Reality-Star
Nach der Verurteilung des Reality-Stars Yasin Mohamed wegen Vergewaltigung äußert sich RTL zu dem Fall. In den Formaten des Senders wird er nicht weiter auftauchen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach der Verurteilung des Reality-Stars Yasin Mohamed wegen Vergewaltigung plant RTL keine weitere Zusammenarbeit mit dem 35-Jährigen. "Sexualisierte Gewalt und die Missachtung persönlicher Grenzen sind mit den Werten von RTL nicht vereinbar. Der Schutz unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ein respektvoller Umgang miteinander haben für uns höchste Priorität", teilte RTL in einem Statement mit.
Diese Verantwortung sei auch ein wesentlicher Maßstab bei der Entscheidung für Besetzungen, so der Sender weiter. Vor diesem Hintergrund sei eine weitere Zusammenarbeit mit Mohamed nicht vorgesehen. Mehrere Medien hatten berichtet.
Mohamed war am Mittwoch vom Amtsgericht München wegen Vergewaltigung nach der Dating-Show "Love Island V.I.P." verurteilt worden. Das Gericht verhängte ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Mohameds Mit-Kandidatin Sophie Imelmann hatte die Vorwürfe gegen ihn bei Instagram öffentlich gemacht. Der 35-Jährige bestritt sie. Er ist aus zahlreichen Reality-Sendungen bekannt. RTL hat diverse Formate aus dem Genre in seinem Portfolio.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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