Sechs Verletzte: Keine Halle mehr für islamische Gemeinde nach Schlägerei
Eine heftige Auseinandersetzung bei einem offenen Fußball-Training hat Konsequenzen. Einer Gruppierung wird die Hallennutzung untersagt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach der Massenschlägerei zwischen zwei Männergruppen bei einem offenen Fußball-Training in Stade ist einer Gruppe die Hallennutzung verboten worden. Die Hallenzeiten seien für die islamische DITIB-Moscheegemeinde aus Bützfleth gestrichen worden, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises.
Am Freitagabend war ein Streit eskaliert, sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die rund 50 Beteiligten im Alter von 20 bis 36 Jahren sollen mit Pfefferspray, Messern und Schlagstöcken aufeinander losgegangen sein.
Die islamische Gemeinde sei als verantwortlicher Nutzer verpflichtet, für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Trainingsabends zu sorgen, sagte der Erste Kreisrat Thorsten Heinze der "Kreiszeitung Wochenblatt". Das Vertrauen des Landkreises sei durch die gewalttätige Auseinandersetzung in grober Weise verletzt worden.
Für die Nutzung gebe es klare Regeln. "Dabei gehen wir selbstverständlich davon aus, dass alle Vereine und Verbände, die unsere Sporthallen nutzen, sich an die Hausordnung halten und sich dort friedlich verhalten", betonte Heinze. Immer wieder gibt es in der Hansestadt gewalttätige Vorfälle.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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