Ermittlungen in Köln: Sexuelle Belästigung durch Roboter? Polizei sichtet Videos

In Köln soll ein Mädchen von einem Roboter sexuell belästigt worden sein. Im Internet gibt es mehrere Videos der Situation. Die Polizei hat auch selbst Aufnahmen.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Die 16-Jährige hatte sich in der Nacht zum Sonntag mit zwei Freundinnen vor einem Schnellrestaurant am Hohenzollernring aufgehalten, als sich der rot-goldene Roboter von hinten näherte. Der 16-jährige Besitzer des Geräts aus Wegberg und sein 19-jähriger Begleiter sollen den Vorfall laut Polizei gefilmt, live in sozialen Medien übertragen und moderiert haben.

Streamer wehren sich – mehrere Videos im Internet

Einer der Streamer hat inzwischen bei TikTok einen kurzen Ausschnitt des Geschehens hochgeladen und behauptet, der Roboter sei einem Mann ausgewichen und nur aus Versehen in eine junge Frau hineingelaufen.

In längeren Videos der Situation ist im Internet aber auch zu sehen, wie der Roboter nach der Kollision mit einer jungen Frau Masturbations- und Sex-Bewegungen vorführt. Von "Stoßbewegungen" hatte auch die Polizei berichtet. Sie ermittelt nun wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage.

Entscheidend könnte laut Polizei sein, ob die Begleiter den Roboter gesteuert haben. Tatsächlich wirbt der Hersteller damit, dass der Roboter, der rund 5.000 Euro kostet, eigenständig agiert. Man könne dem Gerät aber Bewegungen beibringen, indem man sie ihm vorführt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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