Waffen: Schütze von Berngau bei Festnahme schwer verletzt

Widerstandslos wollte sich der 60-Jährige nach den tödlichen Schüssen nicht der Polizei stellen. Bei der Stürmung des Hauses wurde er schwerer verletzt als zunächst bekannt.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Der Schütze von Berngau ist bei der Stürmung des Hauses in der Nacht schwerer verletzt worden als zunächst bekannt. Spezialkräfte der Polizei hätten bei der Festnahme auf den 60-Jährigen geschossen - durch die Schüsse sei dieser schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zunächst hatten die Beamten von leichten Verletzungen am Bein gesprochen.

Der 60 Jahre alte Deutsche sei unter polizeilicher Bewachung in ein Krankenhaus gebracht worden. Wann er vernommen werden könne, müsse man noch abwarten, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Der Schütze soll nach seiner medizinischen Behandlung einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der dann über die Frage einer Untersuchungshaft oder einer Unterbringung in einer Fachklinik entscheiden würde.

Obduktionen, Spurensicherung

Das Motiv für den tödlichen Angriff auf zwei Mitarbeiter des Landratsamts Neumarkt in der Oberpfalz bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle blieb zunächst weiter unklar. Am Freitag liefen Obduktionen der beiden Toten und Spurensicherungen am Tatort. Das bayerische Landeskriminalamt prüft, wie in solchen Fällen üblich, die Rechtmäßigkeit der Schüsse durch die Polizisten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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