Oktoberfest 2026: Wiesn-Mitarbeiter nach Unfall außer Lebensgefahr

Die Polizei untersucht noch, wie es zu dem schweren Unfall an einer Schiffschaukel auf dem Münchner Oktoberfest kommen konnte. Von dem verletzten Mitarbeiter gibt es nun Neuigkeiten.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten zum Oktoberfest lesen Sie hier auf news.de. (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten zum Oktoberfest lesen Sie hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / karepa

Nach dem schweren Unfall an einer Schiffschaukel auf dem Münchner Oktoberfest befindet sich der verletzte Mitarbeiter inzwischen nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr. "Nach derzeitigem Stand besteht keine unmittelbare Lebensgefahr mehr", sagte eine Sprecherin. Der 47-Jährige habe schwere Halswirbelverletzungen davongetragen.

Zu dem Unfall an der historischen Schiffsschaukel war es am Morgen des letzten Oktoberfest-Tages gekommen. Rettungskräfte mussten den Mann wiederbeleben, er kam auf die Intensivstation.

Fahrgäste waren nicht in Gefahr

Der 47-Jährige habe sich "in einem Bereich aufgehalten, wo er nicht hingehen darf", sagte der Münchner Polizeisprecher Thomas Schelshorn später. Dort sei er von der Schaukel erfasst worden. Diese traf ihn nach Angaben der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn im Bereich der Halswirbelsäule. Fahrgäste waren der Polizei zufolge nicht in Gefahr.

Bereits am dritten Wiesn-Tag war es zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen: Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter war unter einer Gondel eingeklemmt worden und später im Krankenhaus gestorben.

Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk, die beiden Unfälle sollten Anlass sein, "in puncto Schulung der Beschicker" zu schauen. "Die müssen ihr Personal auch schulen, vielleicht noch besser einweisen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.