Tödliche Bären-Attacke in Russland: Vater (62) von Eishockey-Star bei Angelausflug gestorben
In Sibirien hat sich eine Tragödie um den Vater des russischen Eishockey-Stars Andrei Kusmenko, der für die Pittsburgh Penguins in der NHL spielt, ereignet. Der 62-Jährige wurde bei einem verbotenen Angelausflug von einem Bären attackiert und tödlich verletzt.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Tragödie um Vater von NHL-Star Andrei Kuzmenko
- Alexander Kusmenko bei verbotenem Angelausflug im sibirischen Tuwa gestorben
- 62-Jähriger wurde von einem Bären ins Gesicht gebissen und erlag seinen schweren Verletzungen
Wenige Tage vor dem Start der neuen NHL-Saison am kommenden Dienstag erreichte die Pittsburgh Penguins eine erschütternde Nachricht: Alexander Kuzmenko, der 62-jährige Vater ihres Flügelstürmers Andrei Kuzmenko, ist bei einem Bärenangriff in der sibirischen Republik Tuwa (Russland) ums Leben gekommen.
Tödliche Bären-Attacke: Vater von NHL-Star Andrei Kuzmenko gestorben
Die Tragödie ereignete sich am Mittwoch während eines Angelausflugs in dem abgelegenen Gebiet nahe der mongolischen Grenze. Eine siebenköpfige Angelgruppe hatte sich trotz einer behördlichen Sperrung wegen gehäufter Bärenbegegnungen auf den Weg gemacht. Am Fluss Jenissej attackierte ein Bär Alexander Kuzmenko und biss ihm ins Gesicht, wie die Behörden mitteilten. Die abgelegene Lage im dichten Waldgebiet machte eine schnelle Rettung unmöglich. Laut "Bild" wurde der Verletzte vier Stunden lang am Fluss entlang transportiert, bevor ein Rettungswagen ihn erreichen konnte. Per Hubschrauber brachte man ihn schließlich in ein Krankenhaus – doch jede Hilfe kam zu spät.
Alexander Kuzmenko war selbst ein angesehener Eishockeytrainer in Russland und arbeitete unter anderem mit Spielern der Kontinental Hockey League (KHL). Sein 30-jähriger Sohn steht erst seit dem 1. Juli bei den Penguins unter Vertrag, nachdem er zuvor für die Los Angeles Kings aufgelaufen war.
Eishockey-Spieler Andrei Kuzmenko reist nach Tragödie zu seiner Familie in Russland
Trotz der traurigen Nachricht entschied sich Andrei Kuzmenko am Donnerstagmorgen zunächst dafür, noch einmal gemeinsam mit seinen Teamkollegen für ein Training auf dem Eis zu stehen. Anschließend ließ er sich beurlauben und flog am Nachmittag in seine Heimat, um bei seiner Familie zu sein. Penguins-General-Manager Kyle Dubas erklärte: "Unsere tiefsten Gedanken und unser Mitgefühl gelten der Familie Kusmenko und ihren Angehörigen, die um den Verlust von Alexander trauern. Wir bitten darum, die Privatsphäre von Andrei und der Familie Kuzmenko in dieser Zeit zu respektieren." Die Organisation sicherte dem Spieler ihre uneingeschränkte Unterstützung zu.
— Pittsburgh Penguins (@penguins) September 24, 2026
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gom/bua/news.de/stg
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