Oktoberfest 2026 beginnt am 19.09.: Bierpreise, Live-Stream und alle News zum weltgrößten Volksfest auf einen Blick

Am 19. September 2026 öffnet das 191. Oktoberfest in München seine Pforten - bis zum 4. Oktober gibt es dann auf der Münchner Theresienwiese Volksfeststimmung pur. Alles zu Bierpreisen, Zelt-Reservierungen und allen Wiesn-News hier.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

O'zapft is'! AM 19. September 2026 fällt der Startschuss für das 191. Oktoberfest in München. (Foto) Suche
O'zapft is'! AM 19. September 2026 fällt der Startschuss für das 191. Oktoberfest in München. Bild: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand
  • Oktoberfest 2026 - alle Rahmendaten auf einen Blick
  • Live-Übertragung aus München in TV und Live-Stream
  • Bierpreise, Festzelt-Reservierung, Wiesn-Schlagzeilen: Alle Infos zum größten Volksfest der Welt

Der Countdown für das Münchner Oktoberfest 2026 hat begonnen: Am Samstag, dem 19. September öffnet die Theresienwiese in der bayerischen Hauptstadt zum 191. Mal ihre Pforten, um 16 Tage lang Millionen von Wiesn-Gäste zu begrüßen. Alles, was Oktoberfest-Fans zum größten Volksfest der Welt wissen müssen, wird mit aktuellen Bierpreisen, Tipps für Festzelt-Reservierungen, den Trachten- und Schützenzug und weiteren Wiesn-News im Ticker hier verraten.

191. Oktoberfest 2026 in München: Alle Rahmendaten auf einen Blick

Das Oktoberfest zieht Jahr für Jahr Millionen Gäste nach München und versetzt die Wiesn-Besucher in einen kollektiven Volksfest-Rausch. Diese Rahmendaten sind zum Oktoberfest 2026 bekannt:

  • Beginn: Samstag, 19. September 2026
  • Eröffnung: Samstag, 19. September 2026, um 12.00 Uhr im Festzelt Schottenhamel durch den Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause
  • Dauer: 16 Tage
  • Ende: Sonntag, 4. Oktober 2026
  • Ort: Theresienwiese in München
  • Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 23.30 Uhr, freitags von 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr, samstags von 09.00 Uhr bis 24.00 Uhr, sonntags von 09.00 Uhr bis 23.30 Uhr
  • Öffnungszeiten "Oide Wiesn": sonntags bis donnerstags 10.00 Uhr bis 23.30 Uhr, freitags und samstags 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Das Oktoberfest 2026 wird zum 191. Mal gefeiert - in diesem Jahr sind den Veranstaltern zufolge 478 Betriebe mit von der Partie, darunter 243 Schausteller, 36 Gastro-Betriebe und 182 Marktstände. Auch die traditionelle "Oide Wiesn" darf beim Oktoberfest 2026 nicht fehlen, die in diesem Jahr mit 41 Schaustellern und vier Gastro-Einrichtungen aufwartet.

Wie teuer ist eine Maß Bier beim Oktoberfest 2026?

Beim Oktoberfest fließt der Gerstensaft in Strömen - doch wie viel kostet eine Maß Bier auf der Wiesn 2026? (Foto) Suche
Beim Oktoberfest fließt der Gerstensaft in Strömen - doch wie viel kostet eine Maß Bier auf der Wiesn 2026? Bild: picture alliance/dpa | Matthias Balk

Inmitten all der Zahlen zum Oktoberfest dürfte eine Frage den Volksfest-Fans besonders auf den Nägeln brennen: Wie viel kostet eine Maß Bier in diesem Jahr beim Oktoberfest in München? Wie in jedem Jahr entscheiden auch 2026 die Wiesnwirte darüber, wie hoch der Bierpreis ausfällt. Wurden 2025 noch zwischen 14.50 Euro und 15,80 Euro für eine Maß des Gerstensaftes fällig, müssen Oktoberfest-Besucher 2026 für eine Maß Bier zwischen 14,80 Euro und 15,90 Euro berappen, wie auf oktoberfest.de zu lesen ist. Wer auf alkoholfreie Erfrischungen ausweichen möchte, kommt allerdings auch nicht signifikant günstiger weg: Ein Liter Tafelwasser beim Oktoberfest kostet in diesem Jahr 11,13 Euro, bei Spezi liegt der Literpreis bei 12,84 Euro und bei Limonade bei 12,35 Euro pro Liter.

Festzelt-Reservierungen auf der Wiesn - so wird der Oktoberfest-Besuch stressfrei

Wer beim Oktoberfest 2026 nichts dem Zufall überlassen will, bereitet sich mit einer Festzelt-Reservierung auf den Wiesn-Besuch vor. Vor allem an Wochenenden oder bei Gruppenbesuchen ist das eine gute Idee, um die begehrten Plätze in den Bierzelten zu ergattern. Sämtliche Reservierungen laufen auch 2026 über ein eigenes Booking-Portal, in dem alle Festzelte aufgelistet sind. Die Tischreservierungen in den Festzelten sind per se gratis, allerdings müssen bei den Vorab-Buchungen obligatorische Verzehrgutscheine erworben werden, die nicht gerade ein Schnäppchen sind und mehrere hundert Euro kosten können. Die Finger lassen sollten Oktoberfest-Besucher unbedingt von Reservierungen, die nicht auf der offiziellen Seite oder bei den Wiesnwirten getätigt wurden.

Oktoberfest 2026 im Live-Stream und TV: Diese Highlights darf man nicht verpassen

Sollten Sie es in diesem Jahr nicht nach München zum Oktoberfest schaffen, müssen Sie keinesfalls gänzlich auf das Wiesn-Flair verzichten: Im Fernsehprogramm kommen Wiesn-Fans am 20. September 2026 auf ihre Kosten, wenn der feierliche Trachten- und Schützenzug live übertragen wird. Sowohl in der ARD als auch im Bayerischen Rundfunk (BR) ist die Sendung aus München eingeplant - im Ersten geht's um Punkt 10.03 Uhr los, der BR zeigt den Umzug ab 19.15 Uhr.

In dem etwa zweistündigen Festumzug flanieren Trachtengruppen, Musikkapellen und Prachtgespanne von der Maximilianstraße in der Münchner Innenstadt zur Theresienwiese. Die Wiesnwirte machen sich bereits am Eröffnungstag, also am 19. September, ab 10.45 Uhr in üppig geschmückten Kutschen und Brauereigespannen in Begleitung des Münchner Kindl auf den Weg zum Festgelände. Los geht's am Sendlinger Tor in der Josephspitalstraße.

Oktoberfest 2026 im News-Ticker: Alle Nachrichten von der Wiesn auf einen Blick

Alle Schlagzeilen und News zum Oktoberfest 2026 haben wir für Sie im News-Ticker zum größten Volksfest der Welt zusammengefasst:

+++ 04.09.2026: "Zensur" auf der Wiesn? - Teil der Oktoberfest-Schausteller protestiert +++

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren an Fahrgeschäften auf dem Münchner Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen Aufforderungen, Frauenfiguren wegen rassistischer und sexistischer Stereotype anders zu gestalten, will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert dies.

Die neuen "Teufelsrad"-Figuren sitzen auf dem Oktoberfestgelände über dem Eingang zum Fahrgeschäft. Nach entsprechenden Hinweisen einer städtischen Gleichstellungsstelle wurden die Frauenfiguren züchtiger angezogen. (Foto) Suche
Die neuen "Teufelsrad"-Figuren sitzen auf dem Oktoberfestgelände über dem Eingang zum Fahrgeschäft. Nach entsprechenden Hinweisen einer städtischen Gleichstellungsstelle wurden die Frauenfiguren züchtiger angezogen. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

"Angesichts des Übergriffs wegen angeblich rassistischer Stereotype auf der Fassade des Traditionsfahrgeschäfts 'Teufelsrad' sagen wir hiermit unsere Teilnahme ab", heißt es in einem Brief des Bundesverbandes Schausteller und Marktkaufleute an das Münchner Wirtschaftsreferat. Darin ist auch von "Zensurmaßnahmen" und "Zwangspinselei" die Rede. Das Schreiben, über das zuvor die Zeitungsgruppe "Münchner Merkur/tz" berichtet hatte, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

"Die Schausteller wehren sich gegen Zensur", heißt es in dem Brief weiter. "Die Gestaltung der Betriebsstätte ist Kernkompetenz des Unternehmers als Träger des wirtschaftlichen Risikos." Nach Angaben von Präsident Patrick Arens sind 60 bis 70 Betriebe auf der Wiesn in seinem Verband organisiert. Das macht nur einen Teil der Betriebe aus.

Die Stadt München teilte der dpa mit: "Wir nehmen den Brief des Bundesverbandes der Schausteller und Marktkaufleute zur Kenntnis und bedauern die Absage. Gerade bei einem so kontrovers diskutierten Thema braucht es einen vertrauensvollen Austausch und Kompromissbereitschaft." Der Deutsche Schaustellerbund werde an dem Presserundgang teilnehmen.

Der Rundgang, auf den sich das Schreiben bezieht, ist ein traditioneller Termin kurz vor dem Start des Münchner Oktoberfestes. Dabei präsentieren der Oberbürgermeister - in diesem Jahr also erstmals Dominik Krause (Grüne) - und der Wiesn-Chef die Neuheiten auf dem Volksfest. Das Traditionsgeschäft "Teufelsrad" hatte - nach entsprechenden Hinweisen der städtischen Gleichstellungsstelle - Frauenfiguren über dem Eingang neu gestaltet und züchtiger angezogen. Eine Figur, die vorher nur mit Bikini und Blütenkranz bekleidet war, trägt nun Kleid und Schuhe.

Inzwischen stellt allerdings die Stadt selbst die Sinnhaftigkeit dieser Aufforderung infrage. Nicht nur Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) kündigte Gespräche mit der Gleichstellungsstelle über mehr "Augenmaß" an, auch die zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs (Grüne) sagte: "Man kann es eben auch übertreiben." Laut Medienberichten ist das "Teufelsrad" nicht das einzige Fahrgeschäft, das zur Umgestaltung aufgefordert wurde. Von der Gleichstellungsstelle hieß es, in den vergangenen Jahren habe es wiederholt Beschwerden von Frauen über sogenanntes Upskirting am "Teufelsrad" gegeben. "Viele dieser Videos, bei denen Frauen auf dem Teufelsrad unter den Rock gefilmt wurde, wurden anschließend systematisch im Internet veröffentlicht." Für die betroffenen Frauen sei es sehr aufwendig und häufig nicht möglich, ein Löschen der Videos zu erreichen.

Auch diese Beiträge zum Thema sind einen Blick wert:

/news.de/dpa

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.