Kriminalität: Fall Fabian: Angeklagte will bald Fragen beantworten

Überraschung im Fall Fabian: Die Angeklagte will Fragen beantworten. Ihr Anwalt wies schon im Vorfeld darauf hin, wie anstrengend das für sie werde.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Im Mordprozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow will die wegen Mordverdachts angeklagte 30-Jährige demnächst Fragen beantworten. Das kündigte ihr Anwalt Thomas Löcker beim 25. Verhandlungstag im Landgericht Rostock an. Für seine Mandantin werde das "sehr, sehr strapaziös", sagte er.

Das Gericht plante die Befragung für den 10. September ein. "Sie bemüht sich das auch durchzuhalten", kündigte Löcker an. Der Vorsitzende Richter, Holger Schütt, versprach, Rücksicht zu nehmen. Man werde etwa die Verhandlung unterbrechen, wenn das notwendig sei oder gegebenenfalls die Befragung an einem zusätzlichen Tag fortführen.

Die Angeklagte hatte vor rund einer Woche eine lange Erklärung vorgelesen und die Tat abgestritten. Fragen an sie waren nicht möglich.

Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen haben. Das Motiv soll demnach mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Der Prozess läuft seit 28. April.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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