Katastrophe im Himalaya: Zahl der Todesopfer in Nepal springt auf über 900
Nach der Flutkatastrophe im Himalaya werden immer mehr Leichen geborgen. Von vielen Vermissten fehlt noch jede Spur - mittlerweile sind es fast 4.800, deren Verbleib ungeklärt ist.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die Zahl der geborgenen Todesopfer infolge der verheerenden Flutkatastrophe ist in Nepal auf 903 gestiegen. Das teilte der Katastrophenschutz des Himalayastaates mit. Damit haben zusammen mit den offiziell bestätigten Zahlen aus dem Katastrophengebiet in China mindestens 919 Menschen ihr Leben bei der Sturzflut am Mittwoch verloren.
Zudem sprang die Zahl der Vermissten in Nepal deutlich auf 4.247, darunter 592 Ausländer. In China sind 546 Menschen als vermisst registriert, darunter drei Deutsche.
Insgesamt sind im Flutgebiet im Südwesten Tibets und in den betroffenen Regionen in Nepal weiter Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Opfer zu finden und zu bergen. Viele Leichen wurden laut nepalesischen Behörden im Süden des Landes und damit Dutzende Kilometer entfernt von den eigentlichen Flutgebieten gefunden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Meteorologischer Herbstanfang: Endlich Herbst! Neun Dinge, die einen jetzt erfreuen können
- 29. Todestag Prinzessin Dianas: Bruderkrieg zum Todestag: Warum William und Harry streiten
- Technoparty: Nach Schüssen: Deutsche unter Verletzten des Schweizer Raves
- Unglück: Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.