Massive Auswirkungen: Rotes Kreuz: 93.000 Menschen von Flut im Himalaya betroffen

Eine UN-Vertreterin spricht von unglaublichen Schäden: Tausende Häuser wurden zerstört, Verkehrswege wurden massiv beschädigt. Kinder sind ganz besonders von der Katastrophe betroffen.

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Internationale Hilfsorganisationen berichten von massiven Auswirkungen der Flut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China. Die Internationale Rotkreuz-Föderation (IFRK) schätzt, dass mindestens 93.000 Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Darunter seien nicht nur Verletzte, sondern etwa auch die ehemaligen Bewohner der Tausenden zerstörten Häuser, sagte der IFRK-Vertreter in Nepal, David Fisher.

"Die Schäden sind einfach unglaublich", schilderte die lokale Vertreterin des UN-Nothilfebüros OCHA, Lila Pieters Yahia, die derzeit das Katastrophengebiet besucht. Mehr als 40 Brücken und 40 Kilometer Straße seien zerstört oder schwer beschädigt. Auch Wasserkraftanlagen seien betroffen.

17.000 Kinder brauchen dringend Hilfe

Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef benötigen mindestens 17.000 Kinder dringend humanitäre Hilfe. Es sei auch wichtig, Ersatz für 18 zerstörte und 20 beschädigte Schulen zu schaffen, hieß es.

Kinder im Katastrophengebiet seien nun dem Risiko von Mangelernährung, Gewalt, Ausbeutung und psychologischem Trauma ausgesetzt, sagte Unicef-Sprecher Ricardo Pires in Genf. "Der Notstand endet nicht, wenn die Flut zurückgeht", sagte er.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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