Sturzflut im Himalaya: Dammbruch befürchtet – China unterbricht Rettungsarbeiten
Die Helfer im Katastrophengebiet zwischen Nepal und China wollen mit Hochdruck nach Vermissten suchen. Doch die Chinesen stellen nun vorübergehend die Suche ein. Grund ist eine Gefahr am Flusslauf.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Wegen einer drohenden Flut haben Chinas Rettungskräfte im Katastrophengebiet in Tibet ihre Rettungsarbeiten vorübergehend unterbrochen. Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge entstand an einer Flussmündung stromaufwärts vom Grenzübergang Gyirong entlang eine "gefährliche Situation" an einem dort neu angestauten See. Die Rettungsarbeiten vor Ort seien ausgesetzt worden, hieß es in dem Bericht weiter.
Luftaufnahmen zeigten den See, der auf nepalesischem Gebiet liegen soll, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch neu gebildet hatte. Die chinesischen Behörden hatten bereits am Donnerstag vor der Lage dort gewarnt, weil darin weiter Millionen Kubikmeter an Wasser hineinfließen könnten und er deshalb überlaufen und eine neue Sturzflut auslösen könnte. In dem Gebiet werden obendrein weitere Regenfälle erwartet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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