Hamburg: Kein Freibier für Strunk im "Goldenen Handschuh"

Warum Heinz Strunk auch nach dem Bestseller keinen Sonderstatus in der Kult-Kneipe am Hamburger Berg genießt.

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Der Schriftsteller Heinz Strunk, Autor des Buchs "Der goldene Handschuh", muss sein Bier in der gleichnamigen Kiez-Kneipe unweit der Hamburger Reeperbahn wie alle anderen selbst bezahlen. "Freibier kriege ich bis heute nicht", sagte der 64-Jährige in der "NDR Talk Show" (Freitag, 22.00 Uhr). Strunk hatte vor zehn Jahren mit seinem Buch "Der goldene Handschuh" für Aufsehen gesorgt, drei Jahre später verfilmte Kult-Regisseur Fatih Akin den Stoff rund um den Frauenmörder Fritz Honka.

Strunk sagte, er wohne zwar zwischen Schanze und Kiez, sei aber nie ein wirklicher Nachtschwärmer gewesen. "Ich bin ganz selten, vielleicht zweimal im Jahr im Handschuh." Die Kult-Kneipe, die offiziell "Zum Goldenen Handschuh" heißt, liegt am Hamburger Berg 2, einer Querstraße zur Reeperbahn, die in diesem Jahr ihren 400. Geburtstag feiert.

Strunks aktueller Roman "Memories of Heidelberg" über den Höllentrip eines in die Jahre gekommenen Paares aus Oldenburg steht auf der Bestsellerliste und ist für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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