Riesiger Brand bei Bordeaux: So hilft die Bundeswehr im Kampf gegen die Brände in Frankreich
Auch die Bundeswehr hilft in Frankreich, die Flammen bei Bordeaux im Zaum zu halten. Wie gehen die deutschen Helfer vor und was erleben sie?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Seit Tagen kämpfen Feuerwehrleute in Westfrankreich gegen die lodernden Flammen und mittlerweile werden sie auch von der Bundeswehr unterstützt. 40 Soldatinnen und Soldaten des Hubschraubergeschwader 64 helfen aus der Luft, die Brände zu löschen. Das Besondere: Ihre Maschinen können mehr Wasser abwerfen als viele andere, wie deutsche Helfer vor Ort der Deutschen Presse-Agentur schildern.
Die Einsatzkräfte aus Laupheim in Baden-Württemberg und Holzdorf/Schönewalde an der Grenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind unterwegs mit zwei CH-53-Transporthubschraubern in La-Teste-de-Buch, südwestlich von Bordeaux. Unten an den Hubschrauber hängen sie einen Löschbehälter, der 5.000 Liter Wasser transportieren und abwerfen kann. Das Wasser schöpfen die Flieger aus dem Atlantik oder auch aus Seen. Fein vernebelt wird es dann abgeworfen. Dabei versuchen die Helfer, die Brände nicht mittig zu löschen, sondern an den Außenkanten.
Die Flieger sind meist rund anderthalb Stunden unterwegs. An Bord befinden sich dann zwei Piloten und drei Bordtechniker. Wo genau die Deutschen löschen, wo sie das Wasser holen und über welchen Weg sie anfliegen, das entschieden die französischen Kräfte. An einem einzigen Tag haben die Helfer der Bundeswehr auf etlichen Flügen mehr als 130.000 Liter abgeworfen. Zunächst sollen sie fünf Tage vor Ort sein. Ob auch danach noch deutsche Soldaten beim Löschen helfen, ist noch nicht klar.
Pilot über Gefahr und Geisterstädte
Eine Gefahr für sich und seine Besatzung hat er bei den Löschflügen noch nicht wahrgenommen, erzählt ein Hauptmann der dpa vor Ort. Größtenteils lösche die Bundeswehr in der Gegend Grasbrände, die relativ flach seien. Dabei versuche man natürlich, nicht durch den Rauch zu fliegen. Dennoch gebe es ganz allgemein viel Smog und es sei sehr warm. "Am Abend weiß man, was man getan hat", so der Pilot.
Auch wenn die Kräfte ebenso in Deutschland beim Kampf gegen Flammen helfen, ist es für den Soldaten beeindruckend, zu sehen, wie groß der Brand in Frankreich ist. Auch sei es mitunter komisch, die evakuierten Ortschaften zu sehen. "Das ist teilweise wie Geisterstädte."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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