Hochschule: Uni Trier trauert um zwei Studenten

Ein Student der Uni Trier wird erstochen. Nur wenige Tage später findet die Polizei eine Studentin tot in ihrer Wohnung - auch sie wurde getötet. Wie die Uni trauert.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Binnen weniger Tage sind zwei Studenten der Universität Trier getötet worden. Am vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Der Tatverdächtige, ein gleichaltriger Afghane, wurde in der geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Am Sonntag fanden Polizisten eine 29-Jährige tot in ihrer Wohnung in Trier. Die Verletzungen der Studentin deuten ebenfalls auf ein Tötungsdelikt hin, wie die Polizei nun mitteilte. Die Ermittlungen laufen.

Die junge Frau war am Sonntag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen dieser Tat seien bislang nicht bekannt. "Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich", sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Gedenken und Kondolenzbücher

In einem auf Statement der Universität Trier auf ihrer Internetseite heißt es: "Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit". Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll es eine Gedenkveranstaltung in der Kapelle der Universität geben.

Dobrindt bekräftigt Abschiebekurs

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nach dem tödlichen Angriff auf den Studenten die Absicht bekräftigt, weiterhin Straftäter nach Afghanistan abzuschieben. "Ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und werde auch nicht lockerlassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren", sagte der CSU-Politiker vor Journalisten in Berlin. Die Gesellschaft habe schlichtweg ein Anrecht darauf, dass Straftäter außer Landes geschafft würden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief die Familie des getöteten Studenten an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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