Unwetter: Hunderttausende in China wegen Taifun "Bavi" evakuiert
Am frühen Sonntagmorgen wird der Taifun voraussichtlich in China auf Land treffen. Die Behörden sind alarmiert. In den Philippinen wurden zuvor mindestens 17 Tote gemeldet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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In China und Taiwan sind in Vorbereitung auf den Taifun "Bavi" Hunderttausende Menschen evakuiert worden. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, haben allein in der östlichen Provinz Zhejiang über 500.000 Anwohner ihre Häuser vorübergehend verlassen. In Taiwan wurden vorsorglich mehr als 14.000 Bewohner aus erdrutschgefährdeten Bergregionen in Sicherheit gebracht. Zudem wurden am Samstag mehr als 1.100 Inlands- und Auslandsflüge in Taiwan gestrichen und der Fährverkehr eingestellt.
Auch wenn Ausläufer des Sturms am Samstag bereits den Norden und Osten Taiwans erfassten, haben die Behörden bislang keine größeren Schäden gemeldet. Rund 68.920 Haushalte waren allerdings am Freitag vorübergehend ohne Strom, nachdem heftiger Regen und starke Winde das Stromnetz beschädigt hatten.
Die Philippinen, wo ebenfalls Ausläufer des Taifuns zu spüren waren, meldeten bislang mindestens 17 Tote. Weitere 9 Menschen gelten weiterhin als vermisst.
Der chinesische Wetterdienst erwartet, dass der Taifun am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in der östlichen Provinz Zhejiang auf Land trifft. Zeitweilig wurde "Bavi" als sogenannter Supertaifun eingestuft, zuletzt hatte er sich jedoch etwas abgeschwächt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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