Tod im Kinderbett: Hitzewelle: Zwillinge in Frankreich sterben an Wassermangel

In Nordfrankreich sterben zwei Kleinkinder während einer Hitzewelle an Wassermangel. Vier weitere Geschwister werden dehydriert ins Krankenhaus gebracht. Die Eltern kommen in Polizeigewahrsam.

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Während der Hitzewelle sind in Nordfrankreich zwei 15 Monate alte Zwillinge nach ersten Ermittlungen bei sich zu Hause an Wassermangel gestorben. Die beiden Mädchen seien mittags tot in ihren Betten in Beuvrages bei Valenciennes entdeckt worden, berichteten der Sender RTL und weitere französische Medien unter Verweis auf die Polizei. Vier Geschwisterkinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren seien ebenfalls dehydriert in ein Krankenhaus gebracht worden, eines davon per Rettungshubschrauber. Die Eltern kamen in Polizeigewahrsam.

Die Eltern hatten nach den Berichten selbst den Rettungsdienst alarmiert. Die Zwillinge sollen sich bereits im Zustand der Leichenstarre befunden haben. Die Hintergründe sind noch vollkommen unklar. Nachbarn erzählten dem Sender RTL, die Familie sei erst vor zwei Monaten in den Ort gezogen und sei unauffällig gewesen. Die Eltern sollen den Sozialbehörden nicht bekannt gewesen sein, berichtete der Sender France 3.

Wie für große Teile des Landes galt auch für Nordfrankreich in den vergangenen Tagen die höchste Hitzewarnstufe Rot. Seit dem Wochenende waren die Temperaturen aber wieder gesunken.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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