Kiel: Steinmeier segelt zur Eröffnung der Kieler Woche

Bundespräsident Steinmeier segelt auf der "Malizia Explorer" zur Kieler Woche und würdigt die Arbeit der Ehrenamtlichen. Am Abend eröffnet er weltgrößte Segelwoche.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / goir

Vor der offiziellen Eröffnung der Kieler Woche hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Bord der "Malizia Explorer" des Segelstars Boris Herrmann eine Runde in der Förde gedreht. "Ich freue mich, nach 2018 wieder hier zu sein", sagte das Staatsoberhaupt, nachdem das Schiff am Olympiazentrum im Stadtteil Schilksee angelegt hatte. "Zum zweiten Mal habe ich die große Ehre, die Kieler Woche mitzueröffnen." Mit an Bord des Schiffes waren auch Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und der Kieler Oberbürgermeister Samet Yilmaz (Grüne).

Die Schifffahrt sei für den Bundespräsidenten ein "eindrucksvolles Erlebnis" gewesen. Bevor es allerdings zu den offiziellen Verpflichtungen im Rahmen der Kieler Woche komme, besuchte Steinmeier die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die in Kiel ihr 100-jähriges Bestehen feiert. "Die Kieler Woche wäre nicht vorstellbar ohne die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen", betonte er in diesem Rahmen.

Am Abend wird die 132. Kieler Woche (20. bis 28. Juni) feierlich vom Bundespräsidenten vor dem Rathaus der Landeshauptstadt eröffnet. Der höchste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland folgt damit einer Tradition, in der bekannte Staatsgrößen die weltgrößte Segelwoche eingeläutet haben. Auch die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Aufgabe 2006 und 2008 zweimal übernommen.

Die Kieler Woche gilt als eine der größten Segelsportveranstaltungen der Welt und ist gleichzeitig ein riesiges Volksfest. 2025 hatte das Sommerfest nach Angaben der Stadt rund 3,3 Millionen Besucher angezogen.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Panorama":

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.