Düsseldorf: Nabu sucht Schmetterlingszähler in NRW

Wie viele Schmetterlinge flattern noch durch unsere Städte? Der Nabu will es genau wissen – und jeder kann mitmachen.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / daboost

Der Naturschutzbund (Nabu) NRW ruft zur "Schmetterlingszeit", einer Zählaktion für Schmetterlinge, auf. Zum elften Mal soll die Initiative auf das Artensterben der Insekten aufmerksam machen, wie der Nabu mitteilt. Interessierte können ab heute bis zum 15. Juli Schmetterlinge zählen und spätestens bis zum 22. Juli melden.

So wird gezählt

Es kann an einem oder an mehreren Tagen gezählt werden.

Die Anzahl der Schmetterlinge wird jeweils pro Tag gemeldet.

Entscheidend ist pro Tag die höchste Anzahl an Faltern einer Art. Wer zum Beispiel morgens drei Zitronenfalter zählt und abends vier, meldet als Anzahl vier.

Die Zählhilfe des Nabu kann dabei helfen. Darauf sind zudem die häufigsten Schmetterlingsarten abgebildet, um die Erkennung zu erleichtern.

Die Ergebnisse können

online gemeldet werden

, dort findet sich auch die Zählhilfe.

Ziel ist es, Bestände zu erfassen

"Empfehlenswert ist es, eine passende Pflanze auszuwählen und alle Schmetterlinge, die sich dort niederlassen, zu erfassen", erklärt Karl Heinz Jelinek vom Nabu. Anhand der Daten, die bei der Zählaktion gesammelt werden, könne man herausfinden, welche Falter im unmittelbaren Siedlungsbereich noch vorkommen und wie häufig diese gesichtet werden.

"Über die Jahre können wir so vielleicht Entwicklungstendenzen der Bestände einzelner Falterarten erkennen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen teilnehmen", so Jelinek. Zudem möchte der Nabu Menschen motivieren, in ihrem Garten oder auf ihren Balkonen Platz für Artenvielfalt - und damit auch für Schmetterlinge - zu schaffen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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