Köln: Bananen, Vanille und Pfeffer: Neue Gewächshäuser eröffnet
Der Umbau dauerte länger als geplant, aber nun ist es so weit: In den Schaugewächshäusern der Kölner Flora können Besucher mehr als 6.000 exotische Pflanzenarten bewundern. Der Eintritt ist frei.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Riesige Bananenstauden, kuriose Kakteen und ein uralter Brotpalmfarn: Rund 6.000 exotische Pflanzenarten können Besucher in den neuen Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens in Köln bestaunen. Nach mehrjähriger Verzögerung eröffnete Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) die 17 Meter hohen Glasgebäude, die nun kostenlos besichtigt werden können.
Im Tropenhaus wachsen bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent zum Beispiel Pfeffer, Vanille, Kakao und Ananas. Die Besucher wandeln durch einen Regenwald, ein barrierefreier Höhenweg führt durch die Baumkronen. Im Wüstenhaus sind Kakteen und Sukkulenten wie Agaven und Aloe zu sehen. Unterwegs gibt es Mitmach-Stationen, etwa zum Riechen und Fühlen, die besonders Kinder ansprechen sollen.
Die Bauarbeiten verzögerten sich mehrere Jahre
"Mit der Eröffnung der neuen Schaugewächshäuser in der Flora hat Köln zukünftig wieder einen Besuchermagneten mehr vorzuweisen", sagte Burmester. "Beim Eintauchen in die beeindruckende Pflanzenwelt der Tropen und der Wüsten werden bizarre Anpassungen an die klimatischen Bedingungen erkennbar und die Vielfalt der Pflanzenwelt den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht."
Der Bau der Schaugewächshäuser in der Kölner Flora hatte bereits 2019 begonnen. Doch unter anderem wegen Lieferengpässen durch die Corona-Pandemie, Insolvenzen und technischer Probleme kam es laut Stadt immer wieder zu Verzögerungen im Zeitplan.
Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Panorama":
- München: Senior trickst Betrüger aus – Festnahme nach Schockanruf
- Unterhaching: Diebe stehlen Wohnwagen mit schlafendem Mann
- Münster/Wesel: Richter stellen kritische Fragen zum Kiesabbau am Rhein
- Rehlingen-Siersburg: Niedtalbahn ab 29. Juni wegen Bauarbeiten gesperrt
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.