Walkadaver auf dänischer Insel: Ministerium und Museum verfolgen Wal-Obduktion aus der Ferne
Das Deutsche Meeresmuseum beabsichtigt, sich aus wissenschaftlichen Gründen um die Ergebnisse zu bemühen. Der Tracker wurde wieder an die private Rettungsinitiative übergeben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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"Wir begrüßen ausdrücklich, dass nun weitere Erkenntnisse zum Zustand des Tieres gewonnen werden", wurde Umweltminister Till Backhaus (SPD) in einer Mitteilung zitiert. "Die Untersuchung kann helfen, offene Fragen zu seinem Gesundheitszustand, möglichen Vorerkrankungen und den Ursachen seines Verendens zu beantworten."
Meeresmuseum will um Obduktionsergebnisse bitten
Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das in Stralsund ansässige Deutsche Meeresmuseum sind zwar nicht vor Ort, wollen aber per Stream dabei sein. "Wir werden um die Ergebnisse der Obduktion bitten. Wir haben zwar kein Recht darauf, aber es ist von wissenschaftlichem Interesse", sagte eine Museumssprecherin.
Minister Backhaus kündigte an, die Ergebnisse der Untersuchung und weiterer Auswertungen sorgfältig zu prüfen: "Unser Ziel ist nicht die Rechtfertigung vergangener Entscheidungen. Unser Ziel ist es, die Abläufe kritisch zu analysieren und künftig besser vorbereitet zu sein."
Tracker wurde an private Initiative übergeben
Der an dem Wal befestigte Tracker ist nach Angaben des Ministeriums unterdessen an die private Rettungsinitiative übergeben worden. "Der Tracker selbst sowie die zugehörigen Rohdaten stehen im Eigentum der Initiative. Über eine Veröffentlichung der Rohdaten entscheidet daher grundsätzlich die Initiative", hieß es in der Mitteilung.
Eine Vereinbarung mit der Initiative besage, dass dem Ministerium ein vollständiger Zugriff auf die durch den Tracker erzeugten Daten eingeräumt wird. Beide Seiten können die Daten unabhängig voneinander sowie durch sachverständige Dritte oder wissenschaftliche Einrichtungen auswerten lassen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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