München: Alkoholisierte Teenager stoßen Kontrahenten ins Gleis

Bereits in der S-Bahn streiten sich vier Heranwachsende, am Münchner Ostbahnhof werden sie dann handgreiflich. Einer von ihnen wird ins Gleis geschubst, ein anderer flüchtet.

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(dpa-BY)

Zwei alkoholisierte Teenager sollen einen 18-Jährigen am Münchner Ostbahnhof ins Gleis gestoßen haben. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren vier Jugendliche zunächst in einer S-Bahn in Streit geraten.

Als sie am Ostbahnhof ausstiegen, sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Dabei sollen ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger einen anderen 18-Jährigen ins Gleis geschubst haben. Als dieser versuchte, wieder auf den Bahnsteig zu gelangen, sollen sie ihn gegen den Kopf getreten haben. Danach sollen sich die insgesamt vier Beteiligten gegenseitig geschlagen haben. Drei 18-jährige Zeugen seien eingeschritten und hätten den Notruf gewählt.

Atemalkoholwert von fast zwei Promille

Drei Teenager seien von der Bundespolizei mit aufs Revier genommen worden. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben den Angaben nach Werte zwischen 1,59 und 1,92 Promille. Alle drei waren demnach nur leicht verletzt und lehnten eine ärztliche Behandlung ab. Die Jugendlichen wurden entlassen und ihre Erziehungsberechtigten kontaktiert.

Den Angaben nach wird gegen den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Begleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der 18-Jährige, der ins Gleis geschubst wurde, müsse sich ebenfalls wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten. Der vierte Beteiligte entkam, wie es hieß. Seine Identität muss noch ermittelt werden.

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