Naturschutz: 50.000 Maifischlarven im Rhein sollen Art erhalten helfen
Die Larven der wandernden Maifische sollen am Freitag in den Rhein ausgesetzt werden. Warum die Art menschliche Unterstützung benötigt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Um den Maifisch im Rhein wieder heimisch werden zu lassen, sollen am Freitag (11.00 Uhr) am Flussufer in Wiesbaden-Biebrich rund 50.000 Maifischlarven ausgesetzt werden. Seit 2007 gibt es mehrere länderübergreifende Projekte, um die Wiederansiedlung der Wanderfischart zu fördern. Nach dem Aussetzen der Maifischlarven im Rhein wandern diese im Laufe des Jahres zurück ins Meer. Im Alter von drei bis acht Jahren kehren erwachsene Tiere zum Laichen in die Flüsse zurück.
Die Larven sollen bei der aktuellen Aktion unter anderem von zwei Wiesbadener Schulklassen ausgesetzt werden. Mit von der Partie sind zudem Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt als Brotfisch der Fischerei. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und vereinzelt auch Überfischung gingen die Bestände in der Vergangenheit jedoch sehr stark zurück. Im Rahmen des Maifischprojekts wurden bereits Rückkehrer festgestellt, die sich natürlich im Rhein reproduziert haben.
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