Nach Tötung eines Mädchens: Landgericht Koblenz will im Fall Luise entscheiden
Im Fall der getöteten Luise will das Landgericht Koblenz ein Urteil sprechen. Zuletzt ging es um Schmerzensgeld – und die Frage nach Luises Leidensdauer.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Im Zivilverfahren um die Tötung der zwölf Jahre alten Luise will das Landgericht Koblenz heute (12.30 Uhr) eine Entscheidung verkünden. In dem Verfahren verlangen die Eltern und die Schwester des 2023 getöteten Mädchens aus Freudenberg im Siegerland Schmerzensgeld von zwei damals 12 und 13 Jahre alten Mädchen, die die Tat gestanden hatten. Ein Strafprozess fand wegen ihres jungen Alters nicht statt.
Nach Angaben des Gerichts fordern die Kläger 50.000 Euro Schmerzensgeld für Luise sowie jeweils 30.000 Euro für die klagenden Angehörigen. Im Mittelpunkt des Prozesses stand vor allem die Frage, wie lange das Mädchen nach dem Angriff noch bei Bewusstsein war und wie groß ihr Leidensweg gewesen ist. Dies gilt als entscheidend für die Höhe eines möglichen Schmerzensgelds.
Zu Prozessbeginn im Juli 2025 hatte ein Richter erklärt, Luise sei mit 74 Messerstichen getötet worden. Sie habe zudem Verletzungen im Gesicht erlitten und sei schließlich an Blutverlust sowie einem Pneumothorax (einfach ausgedrückt: eine Luftansammlung im Brustraum) gestorben.
Die Leiche des Mädchens war im März 2023 einen Tag nach ihrem Verschwinden in einem Wald an der Grenze von Nordrhein-Westfalen zu Rheinland-Pfalz gefunden worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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