Verdächtiger geflohen: Neun Jahre nach Tod von Kölnerin - Neuer Fahndungsaufruf für Vater

Ein Mann soll seine schwangere Tochter getötet haben, weil er mit deren Lebenswandel nicht einverstanden war. Neun Jahre nach der Tat hoffen die Ermittler auf neue Hinweise.

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Mehr als neun Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Köln nehmen die Ermittler einen neuen Anlauf, den tatverdächtigen Vater zu finden. Die Polizei hat nach eigenen Angaben aktuelle Fahndungsplakate veröffentlicht. Zudem hat die Staatsanwaltschaft für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Der gesuchte 54-Jährige wird verdächtigt, seine schwangere Tochter am 4. Januar 2017 ermordet zu haben. Als Motiv nehmen die Ermittler an, dass der Iraker, der jesidischen Glaubens sei, mit der Lebensführung seiner Tochter nicht einverstanden war. Nach der Tat soll er in den Irak geflohen sein.

Die Leiche der jungen Frau war nach einem telefonischen Hinweis in einer Garage im Stadtteil Buchheim gefunden worden. Die Beamten vermuteten schnell, dass es sich bei dem Anrufer um den Vater handelte. Nach ihm wird seitdem gesucht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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