Wal-Transport im Stahlbecken: GPS-Sender soll Wal-Daten liefern – aber nicht öffentlich
Der vor Poel aus dem flachen Wasser geborgene Buckelwal soll in seinem Transportboot mit einem GPS-Sender ausgestattet werden. Die Daten sollen dem Ministerium zur Verfügung gestellt werden.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der geborgene Buckelwal wird derzeit in der Transport-Barge mit einem GPS-Senderchip ausgestattet, um ihn nach einer geplanten Auswilderung verfolgen zu können. Die Informationen, wo sich der Wal befinde, würden den Initiatoren der Aktion und dem Schweriner Umweltministerium, nicht aber der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, sagte die Rechtsanwältin der privat finanzierten Bergungsinitiative, Constanze von der Meden, bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel.
"Wir wollen keinen Waltourismus generieren." Es solle vermieden werden, dass Menschen losführen und nach dem Wal schauten. Der neue Sender sei aus den USA eingeflogen worden und werde in diesen Stunden angebracht. Der Tracker sei nicht vorher an dem Tier festgemacht worden, um das Risiko zu vermeiden, dass er bei der eigentlichen Bergungsaktion in die Barge wieder abgegangen wäre.
Der rund zwölf Meter lange und etwa zwölf Tonnen schwere Meeressäuger hatte vier Wochen in der Bucht der Insel Poel festgesteckt. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler versuchte eine private Initiative seit Mitte April, den gestrandeten Wal mit einem Transportboot zu bergen und lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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