Wal-Transport im Stahlbecken: Ministerium: Wal liegt in Barge auf Sandbett

Der vor Poel aus dem flachen Wasser geborgene Buckelwal ist auf dem Weg zur Nordsee. Wie geht es dem Tier unterwegs?

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Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. (Foto) Suche
Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. Bild: picture alliance/dpa | Stefan Sauer

Der aus einer flachen Bucht vor Wismar geborgene Buckelwal liegt während seines Transports in Richtung Nordsee in einem gefluteten Lastschiff nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommens Umweltministerium auf einem Bett aus Sand. Das Tier sei quasi sein eigener Anker, sagte ein Sprecher von Minister Till Backhaus (SPD) in Schwerin. Der Wal sei nicht angebunden. Am Mittag wollen der Minister und Beteiligte der Rettungsaktion in Kirchdorf auf Poel über den aktuellen Stand berichten.

Der rund zwölf Meter lange und etwa zwölf Tonnen schwere Meeressäuger hatte vier Wochen in der Bucht der Insel Poel festgesteckt. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler versuchte eine private Initiative seit Mitte April, den gestrandeten Wal zu bergen und lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen. Am Dienstag gelang es, das Tier in eine sogenannte Barge zu bugsieren. In diesem mit Wasser gefüllten Lastschiff, das von einem Schlepper gezogen wird, ist es aktuell auf dem Weg in Richtung Nordsee.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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