Gestrandeter Wal: Wal-Geldgeber Gunz glücklich: "Nie so viel gebetet"

Die Wal-Transportaktion vor der Ostsee-Poel hat einen wichtigen Zwischenschritt erreicht. Der Wal ist im Lastkahn. Wie reagiert Geldgeber Gunz?

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Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. (Foto) Suche
Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. Bild: picture alliance/dpa | Stefan Sauer

Nachdem der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal nun im Lastkahn für den Transport angekommen ist, ist Geldgeber Walter Gunz überglücklich. "Gott sei Dank. Gott sei Dank. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gebetet", sagte der Mediamarkt-Gründer der Deutschen Presse-Agentur unmittelbar nach der geglückten Aktion. Er selbst habe den Moment nicht am Bildschirm verfolgen können. "Ich habe es von der Karin gehört. Ich hatte keine Nerven mehr." Unternehmerin Karin Walter-Mommert ist ebenfalls Geldgeberin für das Wal-Rettungsprojekt.

Als er die Nachricht vernommen hatte, seien ihm die Tränen gekommen. "Man hat ja auch Ängste. Das war schon eine harte Zeit." Er sei nun einfach nur froh, dass es gelungen sei. "Ich habe ja auch zwischendurch immer wieder gedacht: "Mein Gott, haben wir alles richtig gemacht?". Wir haben alles richtig gemacht. Denn: Was ist das Wertvollste? Das Leben!" Mit diesem ersten Schritt zum Erfolg sei nun der Hauptteil des Krimis geschafft.

Mehrtägiger Transport per Schiff steht bevor

Das Tier bewegte sich am Nachmittag durch eine zuvor ausgebaggerte Rinne in die sogenannte Barge, nachdem Helfer ihn zuvor mit Gurten in diese Richtung gezogen hatten, wie auf Livestreams zu sehen war. Unter den Helfern brach Jubel aus.

Die Barge ist eine Art transportables Schwimmbecken, in dem normalerweise Schiffe transportiert werden. Darauf soll der Wal nun auf einer mehrtägigen Reise Richtung Nordsee transportiert werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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