Gestrandeter Buckelwal: Helfer wollen Wal mit Gurt in Lastkahn ziehen
Mit einem speziellen Gurt wollen Helfer der Rettungsinitiative den Buckelwal zum Transport in eine Art Schwimmbecken ziehen. Diese sogenannte Barge soll mittlerweile in Wismar eingetroffen sein.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei dem geplanten Rettungsversuch des Buckelwals vor Poel soll am Dienstag ein Gurt zum Einsatz kommen. "Das wird so sein, dass der praktisch unter seiner Brust lang läuft, sich einmal hinten um die Flipper überschlägt, und darüber ziehen wir ihn", sagte die an der Privatinitiative zum Transport des Wals beteiligte Kleintierärztin Kirsten Tönnies auf Poel. Der Gurt sei breit und flexibel.
Mit dem Gurt soll das Tier dabei unterstützt werden, in Richtung des Lastkahns, einer sogenannten Barge, zu schwimmen. Es soll dazu nach Aussage von Tönnies auf beiden Seiten von mehreren Menschen gezogen werden. Wenn der Wal während der Aktion in Panik gerate, könne eine Seite losgelassen werden.
Zwölf Tonnen schwerer Wal soll in schwimmendes Becken
So soll der zwölf Tonnen schwere Meeressäuger in die Barge, also eine Art Schwimmbecken, gelangen. Dieses soll samt Wasser durch ein Schiff Richtung Nordsee gezogen werden. Der Wal soll vorwärts in den Lastkahn bewegt werden. Zuvor war geplant, ihn rückwärts mit Hilfe einer Plane in die Barge zu bugsieren. Auch soll der Wal nicht wie zuvor geplant direkt an seiner aktuellen Position aufgenommen, sondern durch eine Rinne zur Barge geleitet werden.
Die Barge war nach Angaben von dpa-Reportern am Montagnachmittag im Hafen von Wismar angekommen. Hier sollten weitere Vorbereitungen erfolgen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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