Hilfsaktion für Buckelwal: Sandsäcke sollen Wal vom Flachwasser abhalten

Die Arbeiten für den Bergungsversuch des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals gehen weiter. Es wurden riesige Sandsäcke zur Liegeposition gebracht. Eine tiefere Rinne ist fast fertig.

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Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. (Foto) Suche
Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Mitarbeiter der privaten Hilfsinitiative für den gestrandeten Buckelwal haben rund 40 mit Sand gefüllte sogenannte Big Bags verladen und mit einem Schwimmponton in die Kirchsee-Bucht bugsiert. Dort liegt der Wal seit Tagen in einer künstlich ausgehobenen Mulde nahe der Insel Poel. Die großen Sandsäcke sollen als Barriere an den Wal gesetzt verhindern, dass sich der rund zwölf Meter lange Meeressäuger bei steigenden Wasserständen noch weiter in die Flachwasserzone bewegt.

Am Morgen war eine rund 110 Meter lange Rinne nach Angaben aus dem Team fast fertig, die von der Mulde des Wals in tieferes Wasser führt. Durch diese rund zwei Meter tiefe Rinne soll der Wal nach Idee der Initiative in tieferes Wasser schwimmen oder gegebenenfalls gezogen werden. Geplant ist dann der Einsatz einer sogenannten Barge, einer Art nicht selbstfahrendem Lastkahn, der abgesenkt werden kann. Darin soll der Wal transportiert werden. Diese Barge sei aber noch nicht vor Ort, hieß es. Die Arbeiten würden derzeit durch starken Wind und Wellengang erschwert.

Ohnehin gab es bisher noch kein Go des Ministeriums für den neuen Transportplan. Der zunächst vorgesehene Transport mit Hilfe einer Plane und Pontons ließ sich nicht mehr umsetzen, wie es hieß.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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