Gestrandeter Buckelwal: Geldgeber Gunz will weiter Wal-Transport "bis zum Ende"

Der neue Plan zum Transport des gestrandeten Buckelwals wirkt komplex. Stoppen will Geldgeber Walter Gunz die von ihm mitfinanzierte Privataktion aber nur in einem Fall.

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Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. (Foto) Suche
Der gestrandete Buckelwal Timmy vor der Insel Poel. Der Rücken wurde mit Tüchern abgedeckt. Bild: picture alliance/dpa | Stefan Sauer

Bisherige Versuche scheiterten oder waren nicht mehr umsetzbar, der neue Plan der Privatinitiative zum Transport des vor der Ostsee-Insel Poel liegenden Buckelwals wirkt herausfordernd. Geldgeber Walter Gunz will das Vorhaben dennoch weiter finanzieren. "Wie bleiben dabei und gehen den Weg bis zum Ende", sagte der Mediamarkt-Gründer, der die Arbeiten um den Wal mitfinanziert, der Deutschen Presse-Agentur.

Ein mögliches Ende sei für ihn, wenn der Wal stirbt. Natürlich können die Bemühungen misslingen, aber das sei das Risiko, das damit einhergehe, sagte der bayerische Unternehmer. Die Kritik an dem Geschehen betrachte er als "teilweise berechtigt". Die Hilfsaktion sei sehr kurzfristig geplant gewesen, im Rückblick hätte man möglicherweise einige Dinge anders gemacht.

Wal soll zurück in den Atlantik

Die Initiative wird von Gunz und Karin Walter-Mommert, die im Pferdesport aktiv ist, finanziert. Ziel ist, den Wal in den Atlantik zu bringen. Das rund zwölf Meter lange Tier liegt seit mehr als drei Wochen in der Kirchsee-Bucht vor der Insel Poel. Die Arbeiten der Gruppe laufen seit dem 16. April.

Nach der aktuellen Idee soll das rund zwölf Tonnen schwere Tier mit einem Lastkahn, einer sogenannten Barge, transportiert werden. Dafür soll eine mehr als 100 Meter lange Rinne vom Liegeplatz des Wals zum tieferen Fahrwasser gegraben werden. Vom Umweltministerium gab es zunächst noch kein Go für den Plan.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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