Buckelwal vor Poel: Wal-Rettung: Lastkahn soll eingesetzt werden

Das Rettungskonzept für den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel muss angepasst werden. Jetzt ist eine Barge, eine Art Lastkahn, als Transportvehikel im Gespräch.

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Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. (Foto) Suche
Der einst bei Wismar und am Timmendorfer Strand gestrandete Buckelwal wird von Medien und Fans Timmy genannt. Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Zur Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals ist der Einsatz einer rund 15 Meter breiten, absenkbaren Barge im Gespräch. Dabei handelt es sich um eine Art nicht selbstfahrenden Lastkahn, der von Schleppern gezogen wird. Die Barge sei auf dem Weg aus dem Hamburger Raum in Richtung Wismarbucht, sagte ein Mitglied der privaten Rettungsinitiative. Wann genau sie eintreffe, sei nicht klar.

Die Anfahrt brauche Zeit, da die Barge nur mit einer Geschwindigkeit von fünf Knoten, etwa neun Kilometern in der Stunde, unterwegs sei und durch den Nord-Ostsee-Kanal müsse. Allein das werde etwa einen Tag in Anspruch nehmen. Geplant ist zudem ein Zwischenstopp in der Werft in Wismar.

Das Konzept sehe den Einsatz von zwei Schleppern vor Ort vor. Beim Umweltministerium wollte man sich vor einer Lagebesprechung nicht zu den Details äußeren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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